Xing-Übernahme: Es geht los
Anfang September kamen Gerüchte auf, prominente Aktionäre der Xing AG, darunter aktive und ehemalige Mitarbeiter, sollen bereit sein, Anteile in erheblichem Umfang abzugeben. Die Aktie hat sich seither verteuert, die Gerüchte indes sind abgeflaut. Jetzt gibt es neue Spekulationen. Wie DER AKTIONÄR erfahren hat, soll eine Bank mit der Transaktion beauftragt worden sein.
Bereits Anfang September berichtete der Branchendienst TechCrunch, Xing, Deutschlands führendes Online-Business-Netzwerk, habe den Appetit des US-Wettbewerbers LinkedIn angeregt. Prominente Aktionäre der Gesellschaft, darunter aktive und ehemalige Mitarbeiter, sollen bereit sein, Anteile in erheblichem Umfang abgeben zu wollen, hieß es. Folglich müsste auch der Gründer und ehemalige Vorstandschef Lars Hinrichs in die Verhandlungen involviert sein. Er hält nach wie vor über seine LH Cinco Capital GmbH 27,7 Prozent aller ausstehenden Aktien und ist damit größter Teilhaber. Die Aktie des Hamburger Unternehmens hat sich seither verteuert, die Gerüchte indes sind abgeflaut. Jetzt erhalten sie neue Nahrung und die Aktie macht abermals einen großen Satz Richtung AKTIONÄR-Kursziel bei 40,00 Euro.
Spekulationen treiben Xing-Aktienkurs
Während es zuletzt wieder ruhig geworden ist um die Aktie des Online-Business-Netzwerks Xing, keimen nun neue Spekulationen auf. Wie DER AKTIONÄR aus gut informierten Kreisen erfahren hat, wurde eine Bank mit der Durchführung der Verkaufstransaktion beauftragt. Wer allerdings als Käufer auftritt, ist bislang unklar. In der Branche wird nach wie vor LinkedIn als heißester Kandidat gehandelt. Die Amerikaner konnten auf dem deutschen Markt bislang kaum Fuß fassen, hängen hinsichtlich der Nutzerzahlen dem Hamburger Konkurrenten trotz der Übersetzung in die Landessprache hinterher.

Xing-Aktie bleibt weiterhin kaufenswert
Am Dienstagnachmittag notiert die Xing-Aktie mit einem satten Aufschlag gegenüber dem Vortagesschlusskurs in Höhe von knapp elf Prozent bei 35,88 Euro. Damit nähert sie sich dem Kursziel des AKTIONÄRs bei 40,00 Euro weiter an. Der Titel bleibt angesichts des verbliebenen Potenzials auch unabhängig von Übernahmegerüchten attraktiv. Der Stoppkurs sollte auf 29,00 Euro angehoben werden.
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