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Wincor Nixdorf: Daumen runter

Andreas Deutsch

Um die Aktie von Wincor Nixdorf ist es nicht gut bestellt. Am Donnerstag notiert das Papier erneut in der Verlustzone, gibt am Vormittag 0,9 Prozent auf 46,52 Euro ab. Neben der allgemeinen Marktschwäche wird die Aktie von einem negativen Analystenkommentar belastet.

Die UBS hat das Kursziel für die Aktie von Wincor Nixdorf vor den Quartalszahlen von 73 auf 62 Euro gesenkt. Die Aktie sei allerdings nach wie vor ein Kauf. Der Geldautomaten-Hersteller dürfte unter der weiterhin geringen Investitionsbereitschaft der Banken leiden, schreibt Analyst Sven Weier. Deswegen dürfte das Unternehmen einen stagnierenden Umsatz zum dritten Geschäftsquartal ausweisen. Weier reduzierte aus diesem Grund seine Umsatz- und Ergebnisprognosen für die Geschäftsjahre 2011/12 und 2012/13. Trotzdem sei der Anlagehintergrund für den Hersteller von Geldautomaten grundsätzlich positiv.

Weniger Potenzial

Die Commerzbank ist nicht so optimistisch in Bezug auf Wincor Nixdorf. Analystin Yasmin Moschitz hat am Dienstag ihre "Halten"-Einschätzung für die Aktie belassen. Das Kursziel beließ sie bei 54 Euro. Moschitz befürchtet zunehmende Konkurrenz für Wincor Nixdorf in einigen Randbereichen.

Erste Position aufbauen

Nach Meinung des AKTIONÄR können langfristig orientierte Anleger die aktuelle Kursschwäche bei Wincor Nixdorf dazu nutzen, um eine erste Position aufzubauen. Wenn sich die charttechnische Situation bessert, kann nachgekauft werden. 

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