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Warren Buffett: Es „orakelt“ wieder

Norbert Sesselmann

Warren Buffetts Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway hat im zweiten Quartal gut verdient. Der Gewinn ist um 74 Prozent gestiegen. Mit dem US-Rückversicherer Transatlatic plant das Orakel erneut eine milliardenschwere Übernahme.

Die Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway des US-Milliardärs Warren Buffett hat im zweiten Quartal den Gewinn um 74 Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar kräftig gesteigert. Vor drei Jahren - zur Hochzeit der Finanzkrise - hatte Warren Buffett dem US-Mischkonzern General Electric mit einer Finanzspritze in Höhe von drei Milliarden Dollar aus der Klemme geholfen. Im Gegenzug gab es Vorzugsaktien und eine satte Verzinsung von zehn Prozent. Dieser Mut wird jetzt belohnt. Nicht nur mit GE hat Buffett zuletzt gute Geschäfte gemacht. Erst im März hatte die US-Investmentbank Goldman Sachs ihre fünf Milliarden Dollar Schulden bei Buffett beglichen.

Milliardenübernahme

Seine Fühler hat Warren Buffett jetzt nach dem US-Rückversicherer Transatlatic ausgestreckt. Mit dem bislang höchsten Übernahmeangebot von 52 Dollar je Aktie sollen die Mitbieter aus dem Feld geräumt werden. 3,24 Milliarden Dollar ist Warren Buffett bereit, für den Konzern zu zahlen.

Charttechnisch angeschlagen

Kurzfristig drängt sich bei Berkshire Hathaway ein Kauf nicht auf. Sollte aber einmal Ruhe an den Finanzmärkten einkehren, sollte es auch mit der Aktie wieder nach oben gehen.

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