Wann findet Metro einen Boden?
DER AKTIONÄR hat schon frühzeitig auf die Probleme beim Handelskonzern Metro hingewiesen und einen Kurssturz prognostiziert. Die Deutsche Bank erkennt immerhin einen Silberstreif am Horizont.
Die Gewinnwarnung der Düsseldorfer Metro hat den Kursverfall noch einmal verschärft. Heute hat sich auch die Deutsche Bank zu den Aussichten des Handelsriesen geäußert. Hat die Metro-Aktie das Schlimmste überstanden?
Zu viele Baustellen
In ihrer aktuellen Einschätzung weist die Deutsche Bank auf zahlreiche Probleme bei der Metro hin. Für Analyst James Collins war schon länger klar, dass 2012 ein schwieriges Jahr für den Konzern werden würde. Wie das schwache Abschneiden im dritten Quartal zeigt, kommt der strukturelle Druck auf das Großhandelsgeschäft Cash & Carry sowie auf Media-Saturn zu schnell, um darauf reagieren zu können. Collins senkt das Kursziel von 25 auf 23 Euro, belässt aber die Einstufung auf "Hold". Letzteres ist dem immer noch bestehenden Aufwärtspotenzial der Aktie geschuldet.

Weiter meiden
Mit der jüngsten Gewinnwarnung wurde der negative Ausblick von DER AKTIONÄR hinsichtlich der Metro-Aktie einmal mehr bestätigt. Mittlerweile nähert sich das Papier mit großen Schritten dem ausgegebenen Kursziel von 20 Euro. Aufgrund der zahlreichen ungelösten Probleme sollten Anleger weiterhin einen Bogen um die Aktie machen. Eine Bodenbildung ist selbst auf dem reduzierten Niveau noch nicht zu erkennen. Finger weg!
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