Thomas Kosub
Der SDAX-Konzern Wacker Neuson dürfte auf Grund des kalten und langen Winters prall gefüllte Auftragsbücher haben, denn Deutschlands Straßen müssen rundum erneuert werden - die Maschinen dafür liefert Wacker Neuson. Anleger sollten jetzt rechtzeitig einsteigen, denn die Aktie des Münchener Konzerns dürfte bald aus ihrem Seitwärtstrend ausbrechen.
Die Sonne scheint, der Schnee schmilzt und der Winter dürfte nun endlich zu Ende gehen. Aber er hat seine Spuren hinterlassen. Bundesweit sind viele Straßen durch den harten Winter beschädigt und müssen nun wieder repariert werden. Die Kosten dürften in diesem Jahr rund drei bis viermal so hoch sein wie die Jahre zuvor. Wacker Neuson, weltweiter Anbieter von Baugeräten und Kompaktbaumaschinen, kann genau aus diesem Szenario profitieren, denn viele Gemeinden werden im kommenden Frühjahr auf eine schnelle Instandsetzung der Straßen setzen. Der Münchener Konzern verkauft, vermietet und bietet Reparaturen und Schulungen für entsprechenden Baumaschinen an.
Gemeinden sparen, Wacker Neuson profitiert
"Wenn Schlaglöcher richtig ausgebessert und Boden und Asphalt dabei sorgfältig verdichtet werden, hält die Reparatur trotz steigender Verkehrsbelastung zuverlässig. Im Vergleich zu notdürftigen Ausbesserungsarbeiten spart dies den Städten und Gemeinden mittelfristig Geld. Wir unterstützen hier mit Beratung, den passenden Geräten und Serviceleistungen", so Bernd Peiler, Leiter Vertrieb Deutschland bei Wacker Neuson.
Rückkehr aus der Winterpause?

Wacker Neuson meldet sich aus der Winterpause zurück und dürfte bald von zahlreichen Straßensanierung und der damit verbundenen Nachfrage nach Baumaschinen profitieren. Charttechnisch tendieren die Wacker-Neuson-Papiere seit einem halben Jahr nur seitwärts und der Ausbruch aus dem Trendkanal dürfte bald kommen. Risikofreudige Anleger steigen bereits jetzt ein - alle anderen warten bis die Hürde bei 9,50 Euro übersprungen wird. Ein Stopp sollte bei 7,20 Euro gesetzt werden.