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VW und BMW trotzen dem Absatzschwund in Europa

Florian Westermann

Der Pkw-Absatz ist in der EU das neunte Mal in Folge geschrumpft. Der Wolfsburger Autobauer VW spürt nichts von der Krise. Und auch BMW hat sich wacker geschlagen. Wie steht es um die deutschen Autobauer?

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Autos "Made in Germany" stehen nicht nur in den USA, sondern auch in Europa hoch im Kurs. Wie der Automobilverband ACEA bekannt gab, sank der Pkw-Absatz in der EU im Juni das neunte Mal in Folge. Insgesamt wurden 1.201.578 Fahrzeuge neu zugelassen - ein Minus von 2,8 Prozent.

Im wichtigsten Markt Deutschland stieg die Zahl der Neuzulassungen indes um 2,9 Prozent auf 296.722 Autos. In Großbritannien stieg der Absatz um 3,5 Prozent auf 189.514 Autos. Besonders hart traf es dagegen Griechenland (5.527 Fahrzeuge; minus 43,3 Prozent), Irland (6.370 Fahrzeuge; minus 42,1 Prozent) und Portugal (10.803 Fahrzeuge; minus 37,0 Prozent). In Italien brach der Absatz um 24,4 Prozent auf 128.388 Autos ein.

Gegen den schwachen Markttrend konnte der Wolfsburger Volkswagen-Konzern im Juni in der EU 286.109 Fahrzeuge (plus 2,8 Prozent) absetzen. BMW verkaufte 79.441 Autos - ein leichtes Minus vom 0,5 Prozent. Daimler hatte deutliche Einbußen hinzunehmen. So fanden 62.010 Fahrzeuge einen Käufer. Das entspricht einem Minus von 5,7 Prozent.

Der kürzlich als "Short der Woche" vorgestellte französische Autobauer Peugeot verbuchte einen Absatzrückgang um 8,6 Prozent auf 148.172 Einheiten.

Günstig bewertet und aussichtsreich

Die Aktie von BMW ist mit einem 2012er KGV von 7 noch immer günstig zu haben. Langfristig orientierte Anleger greifen zu. Das Kursziel sieht DER AKTIONÄR bei 80 Euro. Auch die Daimler-Aktie ist auf lange Sicht ein Kauf. Die VW-Aktie erscheint auf dem aktuellen Niveau ebenfalls aussichtsreich.

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