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VW kippt Absatzziel – was macht die Aktie?

Dominik Schertel

Die Absatzschwäche auf dem europäischen Automobilmarkt macht den Herstellern zu schaffen. Volkswagen hat nun reagiert. Die Wolfsburger schichten die Produktion um und haben die Absatzerwartungen leicht nach unten geschraubt.

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Europas größter Autobauer wird seine Produktion umschichten, um der Absatzkrise in der Heimatregion zu begegnen. "Die Probleme in Europa treffen uns besonders beim Passat, der gerade bei Geschäftskunden gefragt ist. Viele Flottenkunden schieben ihre Bestellungen auf", sagte VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh dem Handelsblatt. Als Reaktion darauf haben die Wolfsburger Schichten herausgenommen, während beim Golf Sonderschichten gefahren werden.

Knapp vorbei

Zur Kostenreduktion wird VW die Lagerbestände reduzieren und die maximale Produktionskapazität von 9,7 Millionen auf 9,4 Millionen Fahrzeuge senken. Die Absatzerwartung wird ebenfalls leicht zurückgeschraubt. "Der VW-Konzern verkauft in 2012 voraussichtlich deutlich mehr Autos als im letzten Jahr. Aber richtig ist, es werden etwas weniger sein als ursprünglich geplant", räumte Osterloh. Die Rede ist von maximal 140.000 Autos.

Basisinvestment

Die Automobilbranche geht härteren Zeiten entgegen. Der breit aufgestellt VW-Konzern reagiert entsprechend und scheint für raue Monate gut gerüstet. DER AKTIONÄR bleibt bei seiner Einschätzung zur VW-Vorzugsaktie. Der DAX-Titel ist weiterhin ein Basisinvestment im Sektor mit Kursziel 160 Euro.

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