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VW-Aktie: Wenn Autoaktien, dann Volkswagen!

Jochen Kauper

In der Europäischen Union sind die Pkw-Neuzulassungen im September den zwölften Monat in Folge zurück gegangen. Gegenüber dem Vormonat gab es einen Rückgang von knapp elf Prozent. Und dennoch: die VW-Aktie bleibt erste Wahl.

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Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat seinen die PKW-Verkäufe um 10,8 Prozent auf 1.099.264 Fahrzeuge gesunken. Das teilte der europäische Branchenverband Acea am Dienstag mit. In den neun Monaten von Januar bis September 2012 ging die Zahl der Neuzulassungen um 7,6 Prozent auf 9.368.327 Autos zurück.

Europa zweigeteilt

In den einzelnen europäischen Märkten zeigt sich ein höchst unterschiedliches Bild. Während die Zulassungen in Großbritannien sogar um 8,2 Prozent zulegten, kam es in Frankreich (-17,9 Prozent) und vor allem in den krisengeplagten Ländern wie Italien (-25,7 Prozent) und Spanien (-36,8 Prozent) zu starken Rückgängen bei den Autoverkäufen. Wacker schlug sich dagegen erwatungsgemäß der deutsche Markt. Hier kam es lediglich zu einem Rückgang von 10,9 Prozent.

VW-Tochter Audi gut im Rennen

Während VW einen Rückgang von acht Prozent verkraften muss, kam die Tochter Audi sogar auf ein kleines Plus von 1,4 Prozent. Noch besser lief es für BMW mit einem Zuwachs von Zuwachs von 4,4 Prozent. Schlusslicht der deutschen Premium-Hersteller ist Daimler. Die Stuttgarter kämpfen mit einem Minus bei den Verkäufen von 6,9 Prozent.

Kurspotenzial

Bis 2018 will VW endgültig zur Nummer 1 aufsteigen. Dann wollen Piech und Co endlich die Konkurrenten General Motors und Toyota abgehängt haben. Das sollte für VW kein Problem sein. Die Wolfsburger sind einer der größten Krisengewinner. Aus fundamentaler Sicht ist die Aktie weiterhin attraktiv. Das Kursziel des AKTIONÄR bleibt bei 180 Euro. Stopp: 119 Euro.

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