VW, BMW, Daimler: Deutsche Autobauer trotzen der Krise
Der europäische Automarkt befindet sich in einem katastrophalen Zustand. Die Zahl der Neuzulassungen ist im November dramatisch gesunken. Neben einem koreanischen und einem japanischen Autobauer können die deutschen sich sehr gut behaupten.
Der Abwärtstrend an den europäischen Automärkten hält an. Im November sank die Zahl der Pkw-Neuzulassungen in der Europäischen Union um 10,3 Prozent auf 926.486 Fahrzeuge, wie der Branchenverband ACEA am Freitag mitteilte. Dies war der vierzehnte rückläufige Monat in Folge. Die deutschen Premiumhersteller schnitten wesentlich besser als der Durchschnitt ab.
BMW ist Spitze
Der Münchner Autokonzern BMW konnte seine Verkäufe im November sogar stabil halten (+0,1 Prozent). Bei Volkswagen (-2,9 Prozent) und Daimler (-1 Prozent) gingen sie zwar zurück, doch weit weniger als beispielsweise bei der Opel-Mutter General Motors (-13,2 Prozent), Renault (-27,7 Prozent), PSA Peugeot Citroen (-15,6 Prozent) oder Fiat (-13 Prozent). Auch die asiatischen Vertreter wie Toyota (-10,8 Prozent), Nissan (-13,5 Prozent), Suzuki (-23,6 Prozent) und Mitsubishi Motors (-38,2 Prozent) mussten zum Teil heftige Nackenschläge einstecken. Hingegen machten Hyundai (+8,7 Prozent) und Mazda (+3,8 Prozent) Boden gut.



Wenn, dann Deutschland
Die ACEA-Zahlen dürften deshalb bei den deutschen Auto-Aktien keine großen Spuren hinterlassen. Sie dürften eher noch dazu führen, dass große Fonds von den Verlierern im europäischen Automarkt in BMW und Co umschichten. Entsprechend zeigen die Trends bei den Autobauern aus Deutschland noch klar nach oben. DER AKTIONÄR bleibt deshalb bei seiner positiven Einschätzung zu BMW, Volkswagen und Daimler.
Mit Material von dpa-AFX
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