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VW, BMW: Bänder in Südafrika stehen still

Markus Horntrich

Wegen eines Streiks in der Zulieferindustrie mussten Volkswagen und BMW die Produktion in Werken in Südafrika vorübergehend einstellen. Große Auswirkungen auf das Geschäft sollte die Unterbrechung nicht haben. Beide Werte sollten die gestern gestartete Erholungsbewegung fortsetzen.

Bei Volkswagen standen am Mittwoch in der Fabrik im südafrikanischen Uitenhage wegen fehlender Komponenten die Produktionsbänder still. Auch der Premium-Hersteller BMW stoppte vorübergehend die Fertigung in seinem Werk in Rosslyn im Norden des Landes.
Grund für den Stillstand sei ein Engpass bei Sitzen gewesen. Größere Probleme für beide Automobilbauer sind dadurch jedoch nicht zu erwarten. Die deutschen Hersteller haben in Südafrika nur kleine Fertigungen.

VW bald dreistellig?

Beide DAX-Aktien sollten trotzdem ihre gestern gestartete Aufwärtsbewegung fortsetzen. Die VW Vorzüge haben die Unterstützung bei 77,50 Euro bestätigt und den horizontalen Widerstand bei 80 Euro bereits nach oben überwunden. Die Aufwärtsbewegung sollte sich daher fortsetzen. In den nächsten Tagen ist daher mit einem Test des Zwischenhochs bei 85 Euro zu rechnen. Schafft der Wert dann auch den Sprung über diese Marke, sind mittelfristig sogar wieder dreistellige Kurse greifbar. Investierte Anleger ziehen den Stopp auf 75 Euro nach. Für Neueinsteiger sollte sich ein Einstieg zum aktuellen Kurs um 80 Euro - ebenfalls mit Stopp bei 75 Euro - lohnen.

BMW nimmt Anlauf auf neues Hoch

Auch BMW kann den Aufwärtstrend weiter fortsetzen. Mit dem Ausbruch aus einer Bullenflagge hat die Aktie sogar ein neues Kaufsignal geliefert, das einen Anstieg auf ein neues Hoch erwarten lässt. Der nächste Widerstand verläuft bei 45,40 Euro. DER AKTIONÄR bekräftigt aufgrund der positiven Charttechnik das Kursziel von 55 Euro. Der Stopp sollte auf 37,50 Euro gesetzt werden.

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