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VW: Analystenstimmen nach Porsche-Deal

Dominik Schertel

Volkswagen hat in der laufenden Woche die beschleunigte Übernahme von Porsche bekannt gegeben. Durch einen Trick spart der Wolfsburger Autobauer dabei eine Milliardensumme. Analysten zeigen sich erfreut.

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Für rund 4,46 Milliarden Euro plus eine Volkswagen-Stammaktie übernimmt Volkswagen die noch fehlenden 50,1 Prozent der Anteile an Porsche. Die Zusammenführung des Automobilgeschäfts soll voraussichtlich bereits zum 1. August 2012 erfolgen. VW wird den grundsätzlich steuerpflichtigen Kauf der noch ausstehenden Anteile als eine Umstrukturierung ausweisen und dadurch einen Milliardenbetrag an Steuern sparen.

Porsche-Aktionäre die Verlierer

Der Zusammenschluss von VW und Porsche umfasst lediglich das Autogeschäft. Zwischen den Wolfsburgern und der Dachgesellschaft Porsche SE wird es auf absehbare Zeit hingegen keine Fusion geben. Analysten sehen die Porsche-Aktionäre als Verlierer des Deals. "Der Porsche-Vorzugsaktionär geht leer aus, er behält die Risiken und kann unverändert nichts mitbestimmen", so Analyst Frank Schneider von Alpha Wertpapierhandel.

VW-Vorzüge kaufenswert

Auch DZ Bank-Analyst Michael Punzet äußert sich skeptisch zu Porsche. Der Experte bleibt bei seiner Verkaufsempfehlung mit Kursziel 34 Euro. Deutlich positiver sieht Punzet die VW-Vorzugsaktie. Der Analyst rät weiterhin mit Ziel 188 Euro zum Kauf. Auch Analyst Marc-Rene Tonn von Warburg Research stuft den DAX-Wert mit "Buy" ein. Das Kurziel sieht der Experte bei 205 Euro. Tonn verweist auf die Gewinnstärke von Porsche und mögliche Synergien.

Einschätzung bestätigt

Die VW-Vorzugsaktie ist auf dem aktuellen Niveau weiterhin attraktiv bewertet. Mit dem Sprung über den kurzfristigen Abwärtstrend hat sich die Charttechnik zudem deutlich aufgehellt. DER AKTIONÄR bestätigt seine jüngste Kaufempfehlung mit Kursziel 150 Euro. 

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