Volkswagen und Proton – was wird hier gespielt?
Europas größter Autobauer Volkswagen will mit aller Kraft an die Weltspitze – spätestens 2018 sollen Toyota und General Motors abgehängt sein. Offenbar spielt dabei auch Malaysia eine Rolle. Hier scheint sogar eine Übernahme möglich.
Der Wolfsburger Autobauer Volkswagen hat ehrgeizige Pläne. Spätestens 2018 sollen die Kontrahenten Toyota und General Motors nur noch die Rücklichter zu sehen bekommen. Speziell China spielt dabei eine tragende Rolle. Aber auch in Malaysia ist der Konzern dabei, seine Präsenz auszubauen. Neben der schon bestehenden Montage des Passat im Werk Pekan soll die Kooperation mit dem Konzern DRB-Hicom in dem südostasiatischen Land bald um die Fertigung des Polo und Jetta erweitert werden. Ein genauer Zeitpunkt stehe jedoch noch nicht fest, sagte ein VW-Sprecher am Donnerstag.
Darüber hinaus berichtete das Manager Magazin unter Berufung auf Unternehmenskreise, dass sich VW eine Beteiligung oder sogar Mehrheitsübernahme beim DRB-Ableger Proton vorstellen kann. "Das sind Spekulationen, die wir nicht kommentieren", hieß es aus Wolfsburg. Dem Bericht zufolge stelle sich allerdings Malaysias Regierung weiterhin gegen mögliche Übernahmepläne.

Günstig bewertet
Die VW-Aktie ist auf dem aktuellen Niveau aussichtsreich. In Märkten wie China und den USA kann der Konzern punkten und die Absatzkrise in Europa wettmachen. Mit einem 2012er-KGV von 6 ist der Titel zudem günstig bewertet.
mit Material von dpa-AFX
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