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Volkswagen tritt auf die Bremse

Dominik Schertel

Der Wolfsburger Autobauer Volkswagen wird in den kommenden Jahren keine Zukäufe tätigen. VW-Chef Martin Winterkorn erteilte möglichen Akquisitionen im Gespräch mit dem Handelsblatt eine Absage. Unterdessen verstärkt VW sein Engagement in China.

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"Um es klar zu sagen: Wir haben momentan genug zu tun, unsere zwölf Marken dahin zu führen, wo wir 2018 als Konzern stehen wollen: auf Platz eins der weltweit führenden Autobauer." Mit diesen klaren Worten erteilt Volkswagen-Chef Martin Winterkorn den Kauf weiterer Marken eine Absage. Der Fokus liege auf der Integration bei den Nutzfahrzeugen und den Aufgaben im Sportwagenbereich.

Fokus auf China

Der chinesische PKW-Markt hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der wichtigsten der Welt entwickelt. Die deutschen Premiumhersteller haben diesen Trend frühzeitig erkannt und sich entsprechend positioniert. VW will nun weiteres Geld in den Hand nehmen und seine Präsenz im Reich der Mitte verstärken. Laut einem Bericht des Handelsblatt werden die Wolfsburger 2014 ein Getriebewerk in der Stadt Tianjin südlich von Peking eröffnen.

Kurzfristige Schwäche

Die Volkswagen-Vorzugsaktie zählte am Donnerstag zu den schwächsten Werten im deutschen Leitindex. Kritische Analystenstimmen hatten den Titel auf Tauchstation geschickt. In der laufenden Konsolidierungsbewegung ist der Wert unter den kurzfristigen Aufwärtstrend gefallen. Übergeordnet ist das bullishe Chartmuster weiter intakt. DER AKTIONÄR bleibt optimistisch und bestätigt seine langfristige Kaufempfehlung. Auch die Analysten von HSBC sind weiterhin überzeugt von dem Titel. Das Votum der Experten: "Overweight" mit Kursziel 186 (bisher: 184) Euro.

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