Volkswagen erhöht das Tempo
Der Wolfsburger Autobauer Volkswagen hat im ersten Halbjahr deutlich mehr Autos der Kernmarke verkauft – und auch bei Audi lief es glänzend. Zudem will der Konzern offenbar in China ein weiteres Werk bauen.
Für Volkswagen läuft es wie am Schnürchen. Der Konzern hat im Juni 498.600 Fahrzeuge der Kernmarke VW ausgeliefert - ein Plus von 13,7 Prozent. In den ersten sechs Monaten stieg der Absatz um 10,2 Prozent auf 2,79 Millionen Fahrzeuge. Im größten Einzelmarkt China kletterten die Verkäufe per Juni um 15,2 Prozent auf 982.600 Einheiten. "Die Marke Volkswagen Pkw hat sich im ersten Halbjahr trotz der schwierigen Situation in Westeuropa positiv entwickelt. Die erheblichen Unsicherheiten in Europa bleiben aber bestehen und begleiten uns ins zweite Halbjahr", so Vertriebsvorstand Christian Klingler.
Auch bei der Premiumtochter Audi geht es gut voran. In den ersten sechs Monaten hat die Marke mit den vier Ringen mehr als 733.000 Automobile an Kunden übergeben, ein Plus von 12,3 Prozent. Im Juni entschieden sich rund 133.050 Kunden für einen Audi und damit 13,1 Prozent mehr als noch vor Jahresfrist. "Damit liegen wir klar auf Kurs, bis zum Jahresende unser Ziel von 1,4 Millionen Auslieferungen zu erreichen", sagte der Audi-Chef Rupert Stadler.

Daneben steht ein Presseartikel im Fokus, dem zufolge die Wolfsburger in Zentralchina ein neues Werk bauen wollen. Wie Automotive News China unter Berufung auf lokale Medien berichtete, soll die Fabrik zusammen mit dem Partner China FAW Group in der Stadt Wuhan errichtet werden.
Extrem günstig
Die VW-Aktie ist auf dem aktuellen Niveau aussichtsreich. Mit einem 2012er-KGV von 6 ist der Titel günstig bewertet, zumal sich der Konzern auf dem besten Weg befindet, GM und Toyota zu überholen.
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