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Viel Geld für Air Berlin

Steffen Eidam

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Air Berlin hat eine Kapitalmaßnahme erfolgreich abgeschlossen. Nun ist der Weg für die Partnerschaft mit der reichen Etihad frei. Zudem steht der Oneworld-Beitritt bevor. Ist das der Startschuss für die Aktie?

Die Sanierung der defizitären Air Berlin geht mit dem erfolgreichen Abschluss der Kapitalmaßnahme in die nächste Runde. Neben frischem Kapital darf sich Deutschlands Nummer 2 auch auf den bevorstehenden Eintritt in die Flugallianz Oneworld freuen.

Weg frei für Etihad

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Kapitalerhöhung steigt die arabische Etihad Airways zum Ankeraktionär bei Air Berlin auf. Die reichen Araber sind mit nunmehr 29,2 Prozent der Anteile größter Einzelaktionär bei den Deutschen. Durch die Kapitalerhöhung kommt Air Berlin außerdem in den Genuss von rund 73 Millionen Euro. Firmenlenker Hartmut Mehdorn sieht in der Zusammenarbeit die Voraussetzung für zusätzliche Synergieeffekte und einer Verbesserung der Kosteneffizienz. Beide Unternehmen haben bereits gemeinsame Anstrengungen in diese Richtung unternommen, so der Hunold-Nachfolger weiter.

Oneworld kann kommen

Trotz des vereinbarten Codesharing-Abkommens mit Etihad sieht Finnair-Chef Mika Vehviläinen den geplanten Beitritt von Air Berlin zum Luftfahrtbündnis Oneworld nicht gefährdet: "Der Beitritt ist weiterhin sinnvoll, auch wenn Air Berlin mit Etihad Airways jetzt über einen neuen Großaktionär verfügt, der keiner der drei großen Luftfahrt-Allianzen angehört", sagte Vehviläinen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Pro und Contra

Sowohl der Einstieg von Etihad als auch die bevorstehende Vollmitgliedschaft in der Flugallianz Oneworld sorgen für Fantasie. Ungeachtet dessen sollten Anleger die finanzielle Situation im Auge behalten. Laufende, teure Kredite müssen zurückgezahlt werden, zudem verschlingen die Umbaumaßnahmen zunächst weiteres Geld. Die Aktie von Air Berlin eignet sich nach wie vor nur für risikobereite Anleger.

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