Verbio: FAZ-Artikel nach Leopoldina-Gutachten sorgt für Kurssturz
Verbio unter Feuer. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) unter Berufung auf den Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB) schreibt, sehen sich viele der deutschen Biodiesel-Produktionsstätten in ihrer Existenz bedroht, da staatlich begünstigter Biodiesel aus Argentinien oder Indonesien den Markt überschwemme. Die Verbio-Aktie bricht zum Wochenschluss in der Spitze um 25 Prozent ein.
Die deutsche Erzeugung von Biodiesel bricht nach einem Bericht der FAZ dramatisch ein. Die Erzeuger bangen demnach um ihr Bestehen. Die Erzeugung der deutschen Produktionsstätten, die Unternehmen wie die Leipziger Verbio Vereinigte BioEnergie AG vor allem im Nordosten betreiben, brach laut VDB im zweiten Quartal auf rund 475.000 Tonnen ein (Vorjahr: 636.000 Tonnen). Die Kapazitätsauslastung sei von 75 auf 58 Prozent zurückgegangen, meldeten die 22 Unternehmen. Die Herstellung lohne sich nicht mehr. Als Grund für die wegbrechende Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Biospriterzeuger habe der VDB die argentinische Politik genannt. Vor allem wegen der argentinischen Industriepolitik sei argentinischer Biodiesel unschlagbar günstig geworden, europäische Mineralölkonzerne würden ihn in großen Mengen kaufen. Spanien habe sich vom argentinischen Biodiesel abgewandt. Nun löse Deutschland Spanien als größten Abnehmer ab. Der gesamte FAZ-Artikel ist nur ein Klick entfernt.
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DER AKTIONÄR hat den Verbio-Vorstandsvorsitzenden Verbio Claus Sauter telefonisch zwar nicht erreichen können. Auf Nachfrage wurde aus der Firmenzentrale allerdings eine Stellungnahme des Vorstands zur aktuellen Entwicklung für die nächsten Stunden angekündigt. Die Aktie kommt zum Wochenschluss deutlich unter die Räder. Auf dem Frankfurter Parkett war zu hören, dass zum einen ausgelöste Stopp-Kurse im Bereich von 2,20 Euro sowie ausgeknockte Verbio-Turbo-Zertifikate die Talfahrt beschleunigt haben.
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