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USU-Vorstand: "Mit Win-win-Situation auf Wachstumskurs"

Michael Schröder

Mit dem auf das wissensbasierte Servicemanagement ausgerichteten Produktportfolio hat sich USU Software auf einen Zukunftsmarkt mit hohen Wachstumschancen fokussiert. Die Bewertung bietet signifikantes Aufwärtspotenzial. DER AKTIONÄR fragte nach.

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USU-Vorstand Bernhard Oberschmidt sieht die Gesellschaft auf einem guten Weg. DER AKTIONÄR sprach mit dem Unternehmenslenker über die aktuelle Situation sowie die Aussichten des Tipp des Tages vom 7. September.

DER AKTIONÄR: Herr Oberschmidt, das erste Halbjahr war das beste der Firmengeschichte. Was macht die USU Software AG derzeit so stark?

Bernhard Oberschmidt: Unsere Wachstumstreiber sind neben dem strategischen Softwareportfolio die Internationalisierung der USU-Gruppe sowie gezielte Akquisitionen.

Das bedeutet ...

... dass wir kontinuierlich marktbezogene Neu- und Weiterentwicklungen im Bereich des IT- und Knowledge-Managements betreiben. Damit besitzen wir ein Produktportfolio, mit dem unsere Kunden neben einer hohen Serviceverbesserung auch enor­me Einsparpotenziale erzielen, sodass sich die Investitionen in die Softwarelösungen der USU-Gruppe in sehr kurzer Zeit amortisieren. So entsteht eine Win-win-Situation zwischen USU und unseren Kunden.

Der erhöhte Auftragsbestand von 24,5 Millionen Euro belegt das eindrucksvoll.

Richtig. Wir verfolgen ein klares Ziel mit unserer Unternehmensstrategie und haben uns dahingehend stetig weiterentwickelt. Unser größtes Pfand sind - so banal dies vielleicht auch klingen mag - unsere Kunden. Wir helfen ihnen, besser zu werden und zugleich effizienter.

Seit Kurzem hat sich mit CA Technologies auch ein Global Player aus der Softwarebranche die Unterstützung eines deutschen Mittelständlers wie USU Software gesichert. Wie kam es dazu?

In Deutschland gibt es im Mittelstand eine Vielzahl internationaler Technologie- und Marktführer. Und einer davon ist in der Tat unsere Tochter Aspera mit ihrem Portfolio für Software-Lizenzmanagement. Insofern kommt aktuell kein Unternehmen an unserer Lösung vorbei, wenn es um das Thema Software-Lizenzmanagement geht. Aspera bietet diese Lösung seit Jahren als sogenannte Software-as-a-Service-Lösung - kurz SaaS - an. Was erst seit Kurzem ein Hype ist, wird von Aspera seit Jahren praktiziert. Daher besitzen wir einen enormen Wissens- und Technologievorsprung, den kein Marktbegleiter binnen kurzer Zeit erreichen kann. Für CA sicher ein zentraler Grund, die Aspera-Lösung in ihr Angebots-portfolio aufzunehmen.

Sind in Zukunft auch weitere Akquisitionen geplant?

Akquisitionen sind ein Teil unserer Wachstumsstrategie, daher schauen wir uns kontinuierlich im Softwaremarkt nach potenziellen Übernahmekandidaten um und führen entsprechende Gespräche. Dabei haben wir aber auch hohe Anforderungen. Das zu kaufende Unternehmen muss uns strategisch voranbringen und das Portfolio entsprechend ergänzen, die Unternehmenskultur muss zur USU-Gruppe passen, es soll stärker wachsen als die USU-Gruppe selbst und es muss profitabel sein. Zudem sollte auch der Kaufpreis angemessen sein. Wenn dies alles zutrifft, dann werden wir wie zuletzt bei Aspera und LeuTek die Akquisition tätigen. Wir lassen uns aber nicht unter Druck setzen und kaufen nur dann weiter zu, wenn wir unter den genannten Voraussetzungen eine Einigung finden.

Vielen Dank für das Gespräch!

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