US-Banken öffnen Bücher: Commerzbank-Aktionäre aufgepasst
Wie geht es den US-Banken? Eine erste Antwort auf diese Frage bekommen Anleger am heutigen Freitag. Die Großbank JP Morgan und die Lieblingsbank von Warren Buffett, Wells Fargo, geben Einblick in ihr Zahlenwerk für das abgelaufene Quartal. Dies dürfte auch deutsche Finanzwerte wie etwa Deutsche Bank oder Commerzbank bewegen.
JPMorgan Chase und Wells Fargo, die nach Bilanzsumme Platz eins und Platz vier unter den großen US-Banken belegen, werden heute die Berichtssaison der Branche einläuten. Die Experten von International Strategy Inestment Group LLC (ISI) rechnen damit, dass die meisten großen Banken die Schätzungen für den Gewinn je Aktie „schlagen" werden. Die wichtigsten Treiber für den Gewinn je Aktie sollten die Einnahmen aus den Hypotheken- und Anleihegeschäften sein.
Favorit JP Morgan und Citi
Die Analysten von ISI erwarten, dass JPMorgan einen Gewinn je Aktie von 1,20 Dollar ausweisen wird und Wells Fargo von 0,88 Dollar. Die Schätzungen liegen in beiden Fällen einen Cent höher als die Ergebnisse aus einer Bloomberg-Umfrage. Das höchste Kurspotenzial für Kursgewinne errechnen die Experten für JP Morgan und die Citigroup. Der Grund: Ein günstiges KGV von 8 bis 9.

Steigende Kurse bei Commerzbank?
Wie heute die Kursreaktion bei Commerzbank und Deutsche Bank nach den Quartalszahlen der zwei Großbanken ausfällt, lässt sich kaum prognostizieren. Insgesamt rechnet DER AKTIONÄR bei den beiden deutschen Finanzinstituten aber mit steigenden Kursen. Vor allem die Verschiebung von Basel III dürfte für Erleichterung sorgen.
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