Unicredit: Kursziel 4,80 Euro
Positive Nachricht für die Aktie der Unicredit. Die Exane BNP stuft das Papier der italienischen Bank hoch und belässt das Kursziel. Indes zeigte sich Unicredit-Chef Ghizzoni entrüstet über die „Feindseligkeit“ gegenüber Banken.
Das Thema Griechenland ist mit der Beteiligung am Schuldenschnitt für die Unicredit vorerst abgehackt. Von den üppigen Liquiditätsspritzen der EZB und der sich weltweit aufhellenden Konjunktur dürften die Italiener zudem profitieren. Die Analysten von Exane BNP stufen die Aktie nun von „Neutral"auf „Outperform" herauf. Ausschlaggebend hierfür sei die kürzlich erfolgte Kapitalerhöhung, die die Bilanz verbessert habe, so die Experten. Nun könne sich die Bank wieder auf die Profitabilitätssteigerung konzentrieren.
Verärgerung über „Feindseligkeit"
Unicredit-Vorstandsvorsitzender Federico Ghizzoni zeigte sich empört über die „Feindseligkeit gegenüber Banken". Er betonte bei einem Wirtschaftsseminar in Rom: „Wir sind ein privates Unternehmen und auch wir haben das Recht, Gewinne zu machen". Gleichzeitig rief er zu einer besseren Zusammenarbeit mit der Wirtschaft auf. Das italienische Spitzeninstitut will Unternehmen Kredite im Volumen von 40 Milliarden Euro bereitstellen, um deren Wachstum zu unterstützen.

Günstig bewertet
DER AKTIONÄR hält auch weiterhin an seiner Kaufempfehlung für spekulative Anleger fest. Mit einem 2012er-KGV von 10 ist der Bankkonzern moderat bewertet, im kommenden Jahr dürfte es auf 7 sinken. Der Stopp sollte bei 3,20 Euro belassen werden.
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