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Umweltbank steigert Gewinn erneut

Thorsten Küfner

Die Umweltbank hat im abgelaufenen Jahr trotz der Finanzkrise ihr Ergebnis verbessert. Nach einem Gewinn von 6,5 Millionen Euro im Jahr 2007, lag der Überschuss nun bei 6,7 Millionen Euro. Die Zahl der Kunden wuchs sogar um 15 Prozent.

Die Umweltbank hat im abgelaufenen Jahr trotz der Finanzkrise ihr Ergebnis verbessert. Nach einem Gewinn von 6,5 Millionen Euro im Jahr 2007, lag der Überschuss nun bei 6,7 Millionen Euro. Die Zahl der Kunden wuchs sogar um 15 Prozent.

Die Umweltbank hat auch im abgelaufenen Jahr ihren Überschuss gesteigert. Das Institut, das ausschließlich ökologisch sinnvolle und nachhaltige Projekte finanziert, hat 2008 einen Nettogewinn von 6,7 Millionen Euro erzielt. Das waren knapp drei Prozent mehr als im Jahr 2007. Damit hat die Umweltbank erstmals seit 2002 keinen zweistelligen Ergebniszuwachs verbucht. Der Vorsteuergewinn lag bei knapp zehn Milliarden Euro. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich von 136 auf 146. Firmengründer und Vorstandsvorsitzender Horst P. Popp bereits kündigte an: „Auch 2009 werden wir unser Mitarbeiterteam weiter ausbauen."

Kundenwachstum ungebrochen

Besonders erfreulich entwickelte sich die Kundenzahl. Diese kletterte um 15 Prozent auf 69.096 (per 31.12.2008). Nach Unternehmensangaben wurde mittlerweile auch die 70.000er-Marke geknackt. Bis zum Jahr 2011 will die Umweltbank insgesamt 100.000 Kunden betreuen. Im Zuge dessen stieg auch die Bilanzsumme um 12,9 Prozent auf 1,16 Milliarden Euro. Die Summe der in Anspruch genommenen Kredite legte um 20,5 Prozent auf 914 Millionen Euro zu. Davon entfielen 47 Prozent der Kredite auf Solarprojekte. Knapp 29 Prozent entfielen auf ökologische Baufinanzierungen, 16 Prozent auf Wind- und Wasserkraftprojekte. Mit den restlichen acht Prozent des Kreditvolumens wurden Projekte im Bereich der Biomasse beziehungsweise Biogas sowie der ökologischen Landwirtschaft finanziert.

Mit gutem Gewissen investieren

Für alle, die ethisch korrekt in nachhaltige Projekte investieren wollen, bietet sich der Kauf der Umweltbank-Aktien an. Das anhaltend starke Kundenwachstum sowie der Bedarf an Investitionen in erneuerbare Energien, sichern den Nürnbergern weiteres Wachstumspotenzial. Die Finanzkrise belastete die Bilanz der Gesellschaft nicht, da es der Umweltbank laut Satzung verboten ist, in riskante Finanzderivate zu investieren. Mit einem geschätzten 2010er KGV von 11 und einer Dividendenrendite von knapp 3,5 Prozent ist die Aktie trotz des konstanten Wachstums noch moderat bewertet. Langfristig orientierte Anleger sollten das derzeit günstige Niveau nutzen. Der Stoppkurs sollte im Bereich von 11,00 Euro platziert werden.

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