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Überraschung bei der Deutschen Telekom

Sascha Grundmann

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Die Deutsche Telekom hat im abgelaufenen dritten Quartal einen höheren Gewinn verbuchen können als erwartet. Das Ergebnis stieg auf über eine Milliarde Euro, Analysten hatten mit nur 820 Millionen gerechnet. Dass der Bonner Telekommunikationsriese derart positiv überraschen konnte, hat eine ganz bestimmte Ursache.

Im jüngsten Jahresviertel konnte die Deutsche Telekom für eine Überraschung sorgen. Der Telekommunikationskonzern steigerte den Überschuss im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 14,6 Prozent auf nunmehr 1,1 Milliarden. Das ist wesentlich mehr, als der Durchschnitt der Analysten erwartet hatte; die Experten waren im Vorfeld von nur 820 Millionen Euro ausgegangen. Dass der Umsatz im selben Zeitraum um knapp sieben Prozent auf 14,7 Milliarden zurückging, deutet bereits daraufhin, woher das Gewinnwachstum kommt: von einer deutlichen Kostensenkung. Das bestätigte die Telekom auch in der entsprechenden Mitteilung. In den ersten neun Monaten des Jahres seien "bereits Einsparungen von 1,5 Milliarden Euro erzielt worden".

Prognose bestätigt

Telekom-Vorstandschef Rene Obermann erklärte die Zahlen zum Beweis, "dass wir uns in einem schwierigen Umfeld behaupten können". Vor diesem Hintergrund bestätigten die Bonner auch die Prognose für das laufende Geschäftsjahr: "Der Konzern geht unverändert von einem bereinigten EBITDA aus dem fortzuführenden Geschäft von rund 14,9 Milliarden Euro aus." Der Free Cashflow soll mindestens 6,5 Milliarden Euro betragen.

Solide und mit starker Dividende

Die Zahlen der Deutschen Telekom sind durchaus als solide zu bezeichnen. Vor diesem Hintergrund und der nach wie vor attraktiven Dividendenrendite rät DER AKTIONÄR investierten Anlegern das Papier zu halten. Ein Stoppkurs sollte knapp unterhalb des Septembertiefs von 7,90 Euro gesetzt werden.

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