Michael Schröder
Die Verbio AG feiert in ausgewählten Bundesländern große Erfolge mit Roggenanbauverträgen. Analysten sehen weiterhin deutliches Kurspotenzial für den Real-Depot-Wert. Die Aktie steht unmittelbar vor dem Sprung über den kurzfristigen Abwärtstrend.
Die zwischen den Landesbauernverbänden Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und der Verbio AG geschlossene Rahmenvereinbarung zum Ethanol-Roggenanbau stößt weiterhin auf großes Interesse bei den Landwirten aus allen Teilen der neuen Bundesländer, insbesondere aus den Regionen Brandenburg und Sachsen.
Stabile Nachfrage
"Wir freuen uns über den Zuspruch der Landwirte und die abgeschlossenen Verträge für die Ernte 2010", so der Verbio-Vorstandsvorsitzende Claus Sauter. "Ebenso erfreulich ist, dass mehr als zehn Prozent der Anbauverträge über einen Zeitraum von zwei Jahren gesichert wurden. Daraus können wir eine Gesamtanbaufläche von mehr als 50.000 ha Roggen, überwiegend aus Brandenburg und Sachsen, generieren", führt der Unternehmenslenker aus. (Weitere Details zu den Verträgen). Diese Vereinbarung belegt einmal mehr, dass bei dem führenden Hersteller und Anbieter von Biokraftstoffen die Geschäfte weiter nach Plan verlaufen. Die Nachfrage nach Biokraftstoffen ist nach einem guten Start ins laufende Jahr weiter stabil.
Aktie vor Kaufsignal
Nach einer heftigen Korrektur von 4,25 Euro auf 2,75 Euro startete die Verbio-Aktie in der vergangenen Woche eine überfällige Gegenbewegung. Dabei stieg der Kurs - beflügelt von der Aufnahme in den MSCI Small Cap Index - bis an den kurzfristigen Abwärtstrend. Gelingt nun ein Ausbruch über diesen Widerstand, der aktuell bei 3,20 Euro verläuft, würde ein Kaufsignal generiert und der Weg zu den alten Höchstständen geebnet. Daraus resultiert ein kurzfristiges Kurspotenzial in Höhe von 25 Prozent. Die Analysten von SES Research sehen auf Basis ihrer aktuellen Prognosen ein Kursziel von 5,50 Euro. Die Aktie bleibt daher auch weiter im Real-Depot.
Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte:
Aktien, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.