Trading-Chance Softing: Prognose-Erhöhung noch im Juli?
Softing rückt wieder ins Rampenlicht. Am Markt verdichten sich derzeit die Gerüchte, dass der Münchner Software- und Elektronikspezialist in Kürze seine Prognose für das laufende Jahr erhöhen wird. DER AKTIONÄR hat bereits frühzeitig auf die zu konservativen Planvorgaben hingewiesen und den Wert ins Real-Depot gekauft. Risikobewusste Anleger bietet sich weiter eine interessante Einstiegsgelegenheit.
DER AKTIONÄR hat bereits mehrfach erklärt, dass die Geschäfte bei der Softing AG auf Hochtouren laufen. Der Spezialist für Fahrzeugelektronik und industrielle Automation überzeugte zum Jahresauftakt mit dem besten Quartal in der über 30-jährigen Unternehmensgeschichte. Der Umsatz wurde im ersten Quartal um 43,8 Prozent auf 12,5 Millionen Euro verbessert. Das Ergebnis liegt bei überdurchschnittlich guten 1,2 Millionen Euro (Vorjahr: 0,9 Millionen Euro). Das Ergebnis je Aktie stieg damit um 33 Prozent auf 0,16 Euro an. Die Zahlen zeigen, dass die Gesellschaft in den vergangenen Monaten die Weichen strategisch richtig gestellt hat. "Was uns besonders stolz macht, sind nicht nur die Finanzwerte, die sich auf Rekordniveau befinden, sondern auch, dass sich die bereits lange andauernde Erfolgsgeschichte von Softing so eindrucksvoll fortschreiben", so der Vorstand und Hauptaktionär Dr. Wolfgang Trier.
Prognosen zu konservativ
Mittlerweile kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die bisherigen Prognosen für das Gesamtjahr zu konservativ sind. "Wir gehen davon aus, dass wir im Umsatz über 45 Millionen Euro und im EBIT bei rund 4,5 Millionen Euro liegen werden", erklärte der Vorstand zuletzt Anfang Mai auf der Hauptversammlung. Der für seine bewusst konservativen Prognosen bekannte Dr. Trier wird dem Vernehmen nach aber schon mit den Halbjahreszahlen einen Schnaps drauf legen. Beim Umsatz dürfte dann die 50-Millionen Euro-Marke die neue Zielgröße darstellen. Der operative Gewinn sollte bei mehr als fünf Millionen Euro liegen. 
Aktie weiter kaufenswert
Nach einer kleinen Verschnaufpause ist der Real-Depot-Wert in den letzten Tagen wieder vermehrt in den Blickpunkt gerückt. Kein Wunder: Mit einem KGV im einstelligen Bereich und zweistelligen prozentualen Wachstumsraten hat die Aktie deutlich Luft nach oben. Mit dem Sprung über das Jahreshoch bei 5,50 Euro würde zudem ein neues Kaufsignal generiert. Risikobewusste Anleger können das aktuelle Niveau daher nutzen, um noch vor einer möglichen Prognoseerhöhung eine Position in diesem aussichtsreichen Nebenwert zu kaufen. Das erste Kursziel liegt im Bereich um sechs Euro.
Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.
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