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Todesfälle: Red-Bull-Gegner Monster stürzt ab

Florian Söllner

Die Aktie des Energiedrinkherstellers Monster Beverage ist schwer angeschlagen. Grund sind Meldungen über Todesfälle, welche angeblich mit dem Genuss des Getränks in Zusammenhang stehen könnten.

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Felix Baumgartner landete nach seinem Rekordsprung wohlauf auf der Erde. Ein gelungener PR-Coup für den österreichischen Energiedrinkhersteller Red Bull. Ein PR-Desaster droht hingegen dem US-Konkurrenten Monster Beverage. Die Aktie stürzte gestern im US-Handel ungebremste 18 Prozent in die Tiefe.

Die bange Frage der Anleger: Steht das in den USA populäre Koffeingetränk im Zusammenhang mit Todesfällen? Mehrere Ärzte hätten demnach bei der US-Behörde FDA Berichte eingereicht. In fünf Fällen sei dem Tod der Patienten der Konsum von Monster-Drinks vorausgegangen. In einem Beispiel soll ein 14-jähriges Mädchen mit einem Herzleiden zwei große Dosen Monster getrunken und danach innerhalb von 24 Stunden gestorben sein. Eine genaue Analyse der Umstände steht noch aus.

Während die Energiedrinks von Red Bull und Monster in Europa eine ähnliche Dosis von Koffein aufweisen, gilt das Monster-Getränk im weniger regulierten US-Markt als besonders stark.

Gift Unsicherheit

Auf lange Sicht dürfte Monster die Vorwürfe entkräften. Die Monster-Anwälte werden Fragen stellen wie: Wären die Menschen auch nach dem Konsum von Kaffee gestorben? Wie viele der tausenden Herztoten des Landes hatten zuvor Wasser getrunken?

Doch zunächst ist die Lage unübersichtlich. Börsen hassen Unsicherheit. Insofern dürfte das Papier bis zur Klärung der Umstände unter Druck bleiben. Das charttechnisch schwer angeschlagene Papier sollte gemieden werden. Zumal Monster aufgrund der ambitionierten Bewertung - das laufende KGV beläuft sich auf 20 - auch fundamental noch Abwärtspotenzial besitzt.

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