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ThyssenKrupp: Nichts Neues, nichts Gutes

Markus Bußler

Eigentlich sind es keine Neuigkeiten, dennoch dürfte ein Pressebericht die Aktie von ThyssenKrupp heute belasten. Die Zeitung Die Welt meldet, dass ThyssenKrupp weniger in die Wachstumssparte Technologie investiert als bislang angenommen. Das Geld fließt demnach in die Stahlsparte.

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Lediglich etwas mehr als 130 Millionen Euro und damit weit weniger als zehn Prozent der Mittel sind für die zwei Segmente Anlagenbau und Elevators in der Technologies-Sparte vorgesehen - also jene beiden Bereiche, die künftig den Wachstumskern von ThyssenKrupp bilden sollen. Gleiches gilt offenbar für das kommende Geschäftsjahr. Auch da soll das Gros der Investitionsmittel nach Brasilien sowie ins parallel gebaute Stahlwerk in den USA fließen, heißt es aus dem Umfeld des Konzerns. Das Unternehmen wollte sich zu den Zahlen nicht äußern.

Steel America belastet weiter

Die Sparte Steel America soll auch im laufenden Geschäftsjahr mit Verlusten zu kämpfen haben. Demnach soll erneut ein dreistelliger Millionenbetrag anfallen. Bekannt ist bislang ein Minus von 288 Millionen Euro im ersten Quartal. In den übrigen drei Quartalen sollen nach bisheriger Aussage des Vorstandschefs Heinrich Hiesinger weitere Verluste hinzukommen, allerdings in deutlich geringeren Umfang als zu Geschäftsjahresbeginn.

Die Aktie von ThyssenKrupp hat es schwer: Immer wieder enden Rallye-Versuche, weil schlechte Nachrichten den Kurs belasten. Anleger sollten derzeit noch einen Bogen um das Papier machen und ein Kaufsignal abwarten.

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