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ThyssenKrupp: Neuer Interessent, alte Empfehlung

Markus Bußler

Offensichtlich gibt es noch mehr Interessenten für das kriselnde Stahlwerk von ThyssenKrupp in Brasilien als zunächst gedacht. Medienberichten zufolge ist auch AK Steel an dem Werk interessiert. Ob der Konzern jedoch ein Gebot abgegeben hat, ist nicht klar.

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Gestern musste die Aktie einen herben Rückschlag hinnehmen. Der Grund: Der südkoreanische Stahlreise Posco sprach eine Umsatzwarnung aus. Doch Unterstützung erhält die Aktie von Analystenseite. Das Analysehaus Warburg Research hat die Einstufung für ThyssenKrupp nach einem Treffen mit dem Management auf „Buy" und das Kursziel auf 21,00 Euro belassen. Seit dem vergangenen Quartal liefen die Geschäfte relativ stabil, schrieb Analyst Björn Voss in einer Studie vom Dienstag. Die Ziele des Stahlkonzerns seien bestätigt worden.

DER AKTIONÄR geht trotz der deutlichen Kurseinbußen am gestrigen Handelstag weiter davon aus, dass die Aktie noch in diesem Jahr über die 20,00-Euro-Marke steigen kann. Der Verkauf der beiden Stahlwerke in Brasilien und in Alabama/USA nimmt immer konkretere Züge an. Zudem dürfte es bei ThyssenKrupp zu keinen unangenehmen Überraschungen bei den Jahreszahlen kommen. DER AKTIONÄR hält daher an seiner positiven Einschätzung zu der Aktie fest.

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