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ThyssenKrupp: Neue Woche, neues Glück

Markus Bußler

An Meldungen mangelt es derzeit nicht bei dem Stahl- und Technologiekonzern ThyssenKrupp. In der vergangenen Woche gab es Medienberichte, wonach nach der ersten Bieterrunde mindestens fünf Interessenten für die beiden kriselnden Stahlwerke in Übersee übrig geblieben sind.

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Zwar blieb eine offizielle Bestätigung seitens des Unternehmens bislang aus. Ein Dementi klingt allerdings anders: „Wegen der Komplexität des Prozesses und des unterschiedlichen Interesses potenzieller Investoren an einem beziehungsweise beiden Werken, können wir zum weiteren Zeitplan aktuell keine Angaben machen", erklärte ein Konzernsprecher auf Anfrage von dpa-AFX. „Das Interesse ist nach wie vor hoch und wurde durch Werksbesichtigungen vor Ort weiter bestärkt."

Auf den Preis kommt es an

Interessant dürfte werden, welchen Preis ThyssenKrupp für seine beiden Werke erzielen wird. Konzernchef Heinrich Hiesinger hatte kürzlich erklärt, er strebt einen Verkauf zum Buchwert an. Dieser liegt bei rund sieben Milliarden Euro. Analysten haben ob ideser Preisvorstellungen nicht schlecht gestaunt. Die Schätzungen der Experten gehen eher in den Bereich von vier bis fünf Milliarden Euro. In diesem Fall würde noch einmal eine Wertberichtigung fällig, die allerdings nicht liquiditätswirksam wäre.

Die Aktie hat sich in der vergangenen Woche nach einer Konsolidierung wieder auf den Weg nach oben gemacht. Durchaus möglich, dass in dieser Woche bereits ein Angriff der Bullen auf das Zwischenhoch bei 18,60 Euro erfolgt. Kann diese Marke überwunden werden, ist dies als Bestätigung der Aufwärtsbewegung zu sehen. Die 20-Euro-Marke würde dann in greifbare Nähe rücken. Investierte Anleger bleiben an Bord.

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