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ThyssenKrupp: Lösung für Brasilien in Aussicht - Aktie fliegt

Thomas Bergmann

Griechenland hat sich für den Euro entschieden. Doch dies allein ist nicht der Grund, warum ThyssenKrupp zu den stärksten Gewinnern im DAX zählt. Der brasilianische Wettbewerber CSN soll Interesse am Stahlwerk von ThyssenKrupp in Brasilien haben.

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Noch gibt es kein konkretes Angebot. Möglicherweise aber hat der krisengeschüttelte Stahlkocher ThyssenKrupp einen Käufer für das hochdefizitäre Stahlwerk in Brasilien gefunden. Der ebenfalls in dem südamerikanischen Land ansässige Stahlkonzern CSN soll an dem Werk Interesse haben.

Für sämtliche Optionen offen

Laut ThyssenKrupp prüfe man sämtliche strategische Optionen. Auch das neu aufgebaute Werk in den USA, ebenfalls ein Milliardengrab für den DAX-Konzern, könnte verkauft werden. Der südkoreanische Mitbewerber Posco soll daran interessiert sein. ThyssenKrupp will sich künftig als Technologiekonzern aufstellen und die Abhängigkeit vom Stahlgeschäft reduzieren.

Zartes Pflänzchen der Hoffnung

Der Chart von ThyssenKrupp erinnert an einen Solar-Chart. In den vergangenen zwölf Monaten hat sich der Kurs gedrittelt. Sollte es ThyssenKrupp nicht bald gelingen, die Probleme in Süd- und Nordamerika zu lösen, dürfte es auch nicht aufwärts gehen. Die Meldung von heute lässt aber zumindest hoffen, dass es in den nächsten Monaten eine Lösung geben wird.

Spekulation auf 20 Prozent

Der deutsche Aktienmarkt dürfte angesichts der Wahlen in Griechenland heute erleichtert aufatmen. Bei ThyssenKrupp besteht nach den starken Kursverlusten der zurückliegenden Monate die Chance auf eine kurzfristige Erholung um 20 Prozent.

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