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ThyssenKrupp-Aktie: Kurzarbeit

Markus Bußler

Die Krise hat den Stahl- und Technologiekonzern ThyssenKrupp fest im Griff. Die anhaltend schwachen Auftragseingänge haben jetzt dazu geführt, dass das Unternehmen wieder Kurzarbeit einführt. 2.170 der 17.500 Mitarbeiter sind davon betroffen. Die Kurzarbeit soll bis Ende des Jahres gelten.

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Ganz überraschend kommt die Kurzarbeit nicht. Bereits Anfang Juli gab es Spekulationen darüber, dass das schwache Geschäft ThyssenKrupp zu dieser Maßnahme zwingen wird.  Betroffen sind nun die Standorte Duisburg-Hamborn, Duisburg-Hüttenheim, Bochum, Dortmund und Siegerland. Der Standort Finnentrop sei zunächst ausgenommen.

Die Aktie dürfte auf diese Meldung kaum reagieren. Zum einen war die Kurzarbeit bereits erwartet worden und der schwache Auftragseingang bekannt, zum anderen beschäftigt sich der Markt derzeit vor allem mit den beiden Werken in Übersee. In Brasilien und Alabama hat ThyssenKrupp vor allem die hohen Verluste angehäuft. Gelingt ein Verkauf, dürfte dies als Katalysator für die Aktie wirken. ThyssenKrupp dürfte sich in den kommenden Jahren mehr und mehr auf das margenstärkere Technologiegeschäft konzentrieren. Aus charttechnischer Sicht ist die 15-Euro-Marke interessant. Gelingt es, diesen Widerstand nachhaltig zu überwinden, ist der Weg Richtung 17,00 Euro frei.

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