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ThyssenKrupp: Der Umbau geht voran

Markus Bußler

Bei ThyssenKrupp tut sich was: Der Stahlkonzern steht offensichtlich kurz vor dem Verkauf zweier Automobilzulieferer. Nach Medienberichten könnte das im DAX notierte Unternehmen durch den Verkauf rund eine halbe Milliarde Euro einnehmen.

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Offensichtlich handelt es sich dabei um das Federn- und Stabilisatorengeschäft Bilstein Suspensions GmbH sowie den Stahlverarbeiter für vorgefertigte Karosserieteile Tailored Blanks. Beide Unternehmen sollen in den kommenden Wochen verkauft werden. Dagegen soll sich der Verkauf von der ThyssenKrupp-Gießerei Waupaca in den USA noch etwas in die Länge ziehen.

Angestrebte Verkäufe

Damit liegt ThyssenKrupp im Plan. Der Konzern will sich zum Technologiekonzern wandeln und hatte angekündigt, bis zum Ende des Geschäftsjahres die zum Verkauf gestellten Unternehmensteile zu veräußern. Zu Jahresbeginn hatte ThyssenKrupp den geplanten Verkauf der in Inoxum umgetauften Edelstahlsparte an den finnischen Konkurrenten Outokumpu bekannt gegeben. Mit der 2,7 Milliarden Euro schweren Transaktion machte der DAX-Konzern den größten Schritt bei seiner Strategie.

Bislang endeten alle Ausbruchsversuche der ThyssenKrupp-Aktie. Die schlechten Nachrichten insbesondere aus Brasilien belasten den Aktienkurs. Auch im laufenden Jahr dürfte Steel America das Ergebnis belasten. Eine schnelle Trennung ist derzeit nicht in Sicht. Anleger sollten einen Trendwechsel abwarten.  

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