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ThyssenKrupp: Commerzbank sieht 50-Prozent-Chance

Thomas Bergmann

Die Commerzbank hat die Aktie des Stahlhändlers neu bewertet. Nach Ansicht des zuständigen Analysten sei das schwache Auftaktquartal keine Überraschung gewesen. In den nächsten Quartale sollten die Gewinne steigen und damit auch der Aktienkurs.

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ThyssenKrupp konnte im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (30.09.) nicht die Erwartungen von Commerzbank-Analyst Ingo-Martin Schachel erfüllen. Der geringere Ergebnisbeitrag im Werkstoffgeschäft sowie der größere Verlust bei Steel Americas waren in erster Linie dafür verantwortlich. Im zweiten Halbjahr rechnet Schachel mit einem Aufschwung und deshalb mit einem höheren Aktienkurs.

Bessere Margen erwartet

Der Analyst rechnet mit einer signifikanten Ergebnisverbesserung insbesondere in den Bereichen Aufzüge und Materials. Zudem dürfte sich das Minus bei Steel Americas im Jahresverlauf reduzieren. Zum einen dürften Reparaturkosten wegfallen, da im werk Brasilien keine neuen technischen Probleme aufgetaucht sind. Zum anderen sollte sich der Stahlmarkt in den USA erholen. Auf Basis eines Sum-of-the-Parts-Modells kommt Schachel auf ein Kursziel von 30 Euro.

Gesunder Rücksetzer

Die Thyssen-Aktie hat nach dem starken Anstieg von unter 17 auf über 23 Euro nicht unerwartet etwas Luft abgelassen. Die Konsolidierung sollte aber spätestens im Bereich von 19,80 Euro, wo eine starke Unterstützung verläuft, abgeschlossen sein. Hier sollten sich Neueinsteiger mit einem Limit positionieren.

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