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ThyssenKrupp: Commerzbank rät zum Kauf

Markus Bußler

Die Aktie des Stahl- und Technologiekonzerns ThyssenKrupp hat nach einer langen Leidenszeit jüngst eine beeindruckende Rallye aufs Parkett gelegt. Geht es nach Ingo-Martin Schachel von der Commerzbank, dann ist die noch lange nicht vorbei. Er billigt dem Papier weiteres Potenzial zu.

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Zwar hat er in einer Branchenstudie das Kursziel von 24,00 auf 21,00 Euro gesenkt. Dennoch sieht er die ThyssenKrupp-Aktie derzeit als einzige Kaufgelegenheit in der Stahlbranche. Langfristig sieht er sogar weiteres Potenzial. Voraussetzung: ThyssenKrupp kann die Marge beim Aufzugsbau von 12,6 auf rund 15 Prozent ausbauen. Schachel geht zudem davon aus, dass es ThyssenKrupp gelingt, die kriselnden Werke in Brasilien und Alabama/USA abzustoßen. „Unserer Ansicht nach ist ein erfolgreiches Abstoßen dieser beiden Geschäftsfelder wahrscheinlicher als das Gegenteil."

Top Pick ThyssenKrupp

Auch die Analysten der Schweizer Bank sind überzeugt von der Aktie von ThyssenKrupp. Michael Shillaker sieht das Papier als „Top Pick" im Sektor.  Unabhängig vom Stahlzyklus dürften sich Titel mit unternehmensspezifischen Kurstreibern besser entwickeln als Papiere ohne diese. Bei ThyssenKrupp sieht Shillaker den Beteiligungsverkauf als einen solchen wichtigen Kurstreiber.

DER AKTIONÄR hat bereits vor einigen Wochen langfristig orientierten Anlegern geraten, eine Position aufzubauen. Wer diesem Rat gefolgt ist, befindet sich mit der Position bereits im Plus. Nach dem rasanten Anstieg ist auch eine Konsolidierung durchaus möglich. Zumal der Kampf um die Widerstandszone im Bereich von 15,00 Euro noch nicht entschieden ist. Gelingt jedoch der nachhaltige Ausbruch, sind schnell Kurse von 17,00 Euro und mehr im Bereich des möglichen. Das Papier bleibt weiter aussichtsreich.

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