Thomas Kosub
Der Stahlkocher ThyssenKrupp meldet sich nach einer bislang schwachen Performance im aktuellen Jahr mit starken Zahlen zum ersten Quartal zurück. Auch die Thyssen-Aktie ist aktuell sehr gefragt und startet mit einem deutlichen Kursplus in den Handelstag.
Der Stahlriese ThyssenKrupp präsentiert sich nach der schwachen Performance in diesem Jahr wieder mit starken Fundamentaldaten. Die Zahlen zum ersten Quartal liegen bei einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von rund 477 Millionen Euro - weit über den von Analysten erwarteten 291 Millionen Euro. Auch der Gewinn je Aktie von 0,35 Euro übertrifft die Prognose der Experten, die mit lediglich 0,15 Euro gerechnet hatten . "Ursächlich für die wirtschaftliche Entwicklung im ersten Quartal waren eine höhere Nachfrage, teilweise bessere Preise, eine höhere Produktivität sowie die Fortsetzung der strikten Kosten- und Investitionskontrolle", so der Stahlkonzern. (zur Unternehmensmeldung)
Zuversicht für das laufende Geschäftsjahr
"Die Mehrzahl der Business Areas erwirtschaftete im ersten Quartal einen Gewinn. Das stärkt unsere Zuversicht, dass wir im laufenden Geschäftsjahr - auch bedingt durch die konsequente Umsetzung unserer Kostensenkungs- und Restrukturierungsprogramme - unser Ergebnisziel erreichen werden. Da wir jedoch die sich abzeichnende wirtschaftliche Erholung nach wie vor als fragil ansehen, bleiben wir weiter vorsichtig. Das Bereinigte Ergebnis vor Steuern erwarten wir deshalb unverändert in niedriger dreistelliger Millionen-Euro-Größe", so Vorstandsvorsitzender Dr. Ekkehard Schulz.
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Nach den Restrukturierungsmaßnahmen und großen Impairment-Abschreibungen im vergangenen Geschäftsjahr sieht DER AKTIONÄR wieder deutliches Potenzial beim Stahlproduzenten und rechnet für die ThyssenKrupp-Aktie beim nächsten Konjunkturaufschwung mit einem starken Kursanstieg. Das Kursziel von 28 Euro ist somit durchaus realistisch. Aus charttechnischen Überlegungen sollten Anleger die Trendwende jetzt nutzen und erste Positionen aufbauen - ein Stopp bei 18,50 Euro sichert ab.
Das Derivat des Tages, ein MINI-Long von HSBC mit der WKN TB2 7J4, notiert aktuell zu 7,75 Euro und bietet Anlegern ebenfalls die Möglichkeit an steigenden Kursen des Stahlkochers zu verdienen - ein Stoppkurs bei 6,10 Euro sichert hier ab.