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ThyssenKrupp: Befreiungsschlag?

Markus Bußler

Es tut sich was bei dem Technologiekonzern ThyssenKrupp: Ein Unternehmenssprecher bestätigte heute, dass ThyssenKrupp Gespräche mit Outokumpu über den Verkauf der Edelstahlsparte führt. Angeblich sollen die Gespräche bereits im fortgeschrittenen Stadium sein. Die Aktie gehört zu den Gewinnern im DAX.

Für die ThyssenKrupp-Aktie könnte ein Verkauf der Edelstahlsparte Inoxum zum großen Befreiungsschlag werden. Experten hatten zuletzt bezweifelt, dass der Verkauf angesichts des derzeitigen Marktumfeldes gelingen kann. Der Wert der ThyssenKrupp-Tochter war zuletzt auf ein bis zwei Milliarden Euro beziffert worden. Mit dem Geld will der Konzern die Verschuldung weiter senken und die Technologiesparte weiter ausbauen.

Zwar hält sich ThyssenKrupp neben einem Verkauf offiziell auch noch einen Börsengang der Edelstahlsparte und eine Abspaltung offen. Doch der Verkauf dürfte die lukrativste Lösung sein. Die Aktie des im DAX notierten Unternehmens dürfte deutlich profitieren. Der ins Stocken geratene Konzernumbau könnte damit wieder Fahrt aufnehmen. ThyssenKrupp könnte sich unabhängiger von dem stark zyklischen Stahlgeschäft machen. DER AKTIONÄR erneuert seine Kaufempfehlung für die ThyssenKrupp-Aktie. Im Stahlbereich ist das Papier derzeit die spannendste Story.  

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