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ThyssenKrupp: Auf der Kaufwelle

Markus Bußler

Nachdem die Zahlen bei dem Stahl- und Technologiekonzern ThyssenKrupp doch nicht so schlecht ausgefallen sind, wie von Analysten und Anlegern befürchtet, hat das Papier noch einmal Rückenwind bekommen. Auch einige Analysten raten zum Kauf der Aktie.

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Ingo-Martin Schachel von der Commerzbank sieht weiterhin ein Ziel von 21,00 Euro für die Aktie. Als „Highlight" der vorgelegten Zahlen bezeichnet er die Entwicklung bei Steel Europe. Nach Anpassung seiner Gewinnerwartung für das Gesamtjahr sieht er weiterhin noch ein deutliches Aufwärtspotenzial. Auch Seffen Manske von der National-Bank rät zum Kauf mit einem Kursziel 19,00 Euro. Insgesamt seien die Zahlen des Stahlkonzerns besser als erwartet ausgefallen und der Gesamtjahresausblick bestätigt worden.

Weitere Unternehmensteile vor dem Verkauf

Auch der Konzernumbau wird weiter vorangetrieben. Das Unternehmen stehe in fortgeschrittenen Verhandlungen zur Veräußerung der zum europäischen Stahlgeschäft gehörenden Bauelemente-Gruppe (Construction Group), teilte das Unternehmen am Freitag mit. Die Bauelemente-Gruppe hatte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 300 Millionen Euro erzielt. Bei Berco aus Italien prüft ThyssenKrupp ebenfalls die Möglichkeiten für einen Verkauf. Der Anbieter von Kettenlaufwerken für Baumaschinen beschäftigt rund 3000 Mitarbeiter. Diese erzielten zuletzt einen Umsatz von 500 Millionen Euro.

DER AKTIONÄR hatte bereits mehrfach zum Einstieg bei der Aktie von ThyssenKrupp geraten. Zwar dürfte es auch in naher Zukunft spannend bleiben. Doch insbesondere die Hoffnung auf einen Verkauf von Steel Americas könnte den Kurs weiter stützen. Anleger bleiben weiter an Bord. Das von der Commerzbank ausgegebene Kursziel von 21,00 Euro scheint alles andere als unrealistisch zu sein.

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