ThyssenKrupp: Analyst hebt Kursziel
Die Einstufung von Sven Diermeier für die Aktie des Stahl- und Technologiekonzerns ThyssenKrupp lautet noch immer „Halten“. Doch das Kursziel hat der Experte von Independent Research angehoben. Die Aktie sieht er jetzt nicht mehr bei 18,00 sondern bei 20,00 Euro fair bewertet.
Mit der Veräußerung des Edelstahlgeschäfts dürfte sich die Verschuldung des Stahlkonzerns zum Ende des ersten Geschäftsquartals (per 31. Dezember 2012) deutlich reduziert haben, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie. Aufgrund des trüben Ausblicks für das laufende Geschäftsjahr, drohender Schadenersatzzahlungen an die Bahn im Zusammenhang mit illegalen Preisabsprachen sowie des noch ausstehenden Verkaufs von Steel Americas sehe er aber kein deutliches Aufwärtspotenzial für die Aktie.

DER AKTIONÄR ist anderer Ansicht: Zwar ist es richtig, dass Schadenersatzzahlungen das Ergebnis belasten dürften. Doch diese sind am Markt längst bekannt und eingepreist. Viel interessanter dürfte der Verkauf von Steel Americas werden. DER AKTIONÄR bleibt bei seiner Einschätzung: Nach den Wertberichtigungen auf die Sparte mit dem Jahresabschluss dürften die größten Risiken aus der Bilanz verschwunden sein. Ein Verkauf dürfte zum Befreiungsschlag für die Aktie werden. Das Papier bleibt der spekulative Favorit für den DAX.
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