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ThyssenKrupp: Aktie vor Befreiungsschlag

Michael Schröder

Mit hohen Wertberichtigungen und dem Rauswurf von drei Vorständen hat ThyssenKrupp die Weichen für eine bessere Zukunft des Unternehmens gestellt. Die Zeit für einen Neubeginn scheint gekommen. Aus charttechnischer Sicht deutet sich ein massives Kaufsignal an.

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DER AKTIONÄR hat bereits mehrfach berichtet, dass sich ThyssenKrupp im Wandel vom Stahl- zum Technologiekonzern befindet. Mit dem Rauswurf von drei Vorständen hat man ein Zeichen gesetzt: Die Zeiten von Kartellverletzungen sollen der Vergangenheit angehören.

Problemkinder definiert

Das A und O der kommenden Wochen und Monate dürfte der Verkauf von Steel Americas werden. Die beiden in dieser Sparte zusammengefassten kriselnden Werke in Übersee sind für einen Großteil der Probleme bei ThyssenKrupp verantwortlich. Nach der Wertberichtigung mit den Jahreszahlen dürfte das größte Risiko aber bekannt sein. Gelingt es dem Vorstand, die Werke in Brasilien und Alabama/USA zu verkaufen, dürfte dies der Befreiungsschlag für die Aktie sein. Zuletzt hatte unter anderem der weltgrößte Stahlkonzern ArcelorMittal Mitte Dezember öffentlich Interesse an dem US-Werk bekundet.

Aktie vor Kaufsignal

Aus charttechnischer Sicht steht der Befreiungsschlag bereits unmittelbar bevor. Mit dem nachhaltigen Sprung über den Widerstandsbereich um 19 Euro würde ein massives Kaufsignal generiert. Die nächsten Kursziele würden dann deutlich jenseits der 20-Euro-Marke liegen. Risikobewusste Anleger können weiter auf dieses Szenario setzen.

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