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Swatch: Zeit zum Einstieg

Norbert Sesselmann

Der Schweizer Uhrenkonzern Swatch hat im vergangenen Jahr erstmals mehr als sieben Milliarden Franken umgesetzt. Schon bald dürfte die Aktie die Verschnaufpause beenden und Angriff auf das Allzeithoch nehmen.

Der weltgrößte Uhrenhersteller Swatch hat 2011 einen neuen Umsatzrekord aufgestellt. Mit einem Wachstum von 10,9 Prozent auf 7,14 Milliarden Franken (rund 5,9 Milliarden Euro) konnte der Bieler Konzern erstmals die Umsatzmarke von sieben Milliarden Franken knacken. Die Gewinnzahlen werden am 23. Februar veröffentlicht.

Starker Franken verhindert noch mehr

Trotz der „katastrophalen Währungssituation" geht Swatch für das Geschäftsjahr von einem guten Betriebs- und Konzerngewinn aus. Insgesamt schlug der starke Franken mit einem negativen Effekt von 696 Millionen Franken zu Buche. Für das laufende Jahr äußerte sich der Konzern zuversichtlich, erneut qualitativ zu wachsen.

Stark, stärker, Swatch!

Aus fundamentaler Sicht gibt es bei Swatch kaum etwas auszusetzen. In den vergangenen zehn Jahren hat der Uhrenhersteller den Umsatz im Schnitt um sechs Prozent pro Jahr gesteigert, der Gewinn legte jährlich sogar um elf Prozent zu. Zudem überzeugt die Eigenkapitalquote von 83 Prozent. Vieles spricht dafür, dass sich diese starke Entwicklung fortsetzt. Aus charttechnischer Sicht durchläuft die Aktie eine Bodenbildungsphase. Mit dem Anstieg über 380 Schweizer Franken dürfte es aber schon bald wieder Richtung Allzeithoch bei 440 Schweizer Franken gehen.

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