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Stada vor Kaufsignal

Markus Horntrich

Der Generikahersteller Stada könnte bald einen Schlusspunkt unter die laufende Konsolidierung setzen. Die Aktie steht kurz vor dem Ausbruch über eine wichtige Widerstandsmarke und damit vor einem weiteren Kaufsignal.

Anfang dieser Woche wurde bekannt, dass sich beim geplanten Verkauf des Pharmaherstellers Ratiopharm zeichnet ein Bieterwettbewerb zwischen den Arzneimittelherstellern Teva und Pfizer abzeichnet. Laut dem Handelsblatt gehören die beiden Pharmakonzerne zusammen mit dem schwedischen Finanzinvestor EQT zu den drei Bietern in der Endrunde des Verfahrens. Sie sollen bis Anfang Februar verbindliche Angebote vorlegen.

Vor Ausbruch

Ein Bieterstreit spricht für hohes Interesse an Generikaherstellern. Das wird zwangsläufig auch Stada wieder ins Gespräch als möglichen Übernahmekandidaten bringen und damit auch den Kurs weiter anheizen. Trotz der mittlerweile stattlichen Bewertung. Die AKTIONÄRS-Empfehlung kommt aktuell auf ein 2010er-KGV von 14.
Charttechnisch steht die Aktie ungeachtet dessen vor einem weiteren Kaufsignal. Entscheidend ist die Widerstandsmarke bei 26,63 Euro, welche das akutelle Konsolidierungsdreieck nach oben begrenzt. Ein Ausbruch nach oben würde kurzfristig Platz bis zunächst 30 Euro schaffen.

Mit oder ohne Hebel

Trader kaufen die Aktie bei Ausbruch. Wer mit Hebel spekulieren will legt sich bei Break den Knock-out-Call der Deutschen Bank mit der WKN DB4 YK7 (aktueller Kurs: 0,44 Euro) ins Depot. Das Endloszertifikat hat einen Hebel von 5, die Knockout-Schwelle liegt bei 24,20 Euro. Der Stopp sollte bei 25 Euro bei der Aktie beziehungsweise 0,31 Euro beim Zertifikat platziert werden.

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