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Stada plant Gewinnverdopplung - Aktie vor Kaufsignal

Norbert Sesselmann

"Stada - build the future" - so heißt das Restrukturierungsprogramm, das Stada gestern überraschend vorgestellt hat. Im Geschäftsjahr 2014 soll sich demnach der Konzerngewinn im Vergleich zum Jahr 2009 mehr als verdoppeln. Weitere Details dürften die Aktionäre auf der heutigen Hauptversammlung erfahren.

Stada hat gestern überraschend seine mittelfristigen Wachstumsziele bekanntgegeben. Demnach will der Generikaanbieter im Geschäftsjahr 2014 den Konzerngewinn auf etwa 215 Millionen Euro gegenüber dem Wert von 2009 von rund 100 Millionen Euro mehr als verdoppeln. Das EBITDA soll sich dann bei etwa 430 Millionen Euro einpendeln und der Umsatz auf rund 2,15 Milliarden Euro steigen. Im vergangenen Jahr erzielte Stada ein EBITDA von 280,1 Millionen Euro bei Einnahmen von rund 1,6 Milliarden Euro.

Stellenabbau im Ausland

Zur Erreichung dieser Ziele plant Stada ein "Effizienzprogramm". Dahinter verbirgt sich vor allem ein Konzept zum Stellenabbau. Rund 800 Arbeitsplätze - das sind zehn Prozent der heutigen Belegschaft - sollen in den kommenden fünf Jahren gestrichen werden. Die Mitarbeiter am Konzernsitz in Bad Vilbel können aber aufatmen. Der Schwerpunkt des Stellenabbaus soll außerhalb Deutschlands liegen.

Gewinne laufen lassen

Der auf Nachahmermedikamente spezialisierte Arzneimittelhersteller Stada dürfte in Zukunft zu den Gewinnern gehören. In einer immer älter werdenden Gesellschaft gehört die Pharmabranche zu den großen Gewinnern. Da gleichzeitig die explodierenden Kosten begrenzt werden müssen, wird der Generikamarkt immer wichtiger. Stada -  eines der letzten konzernunabhängigen Unternehmen - wird schon seit Jahren und auch jetzt, nach dem Ratiopharm-Deal als Übernahmekandidat gehandelt. Investierte Anleger sollten bei der Aktie dabeibleiben und zur Absicherung einen Stopp bei 24,75 Euro setzen. Noch nicht investierte Anleger warten ein Kaufsignal ab. Im Bereich zwischen 30 und 32 Euro liegt ein hartnäckiger Widerstand. Ein signifikanter Anstieg über diese Marke dürfte für weitere Aufwärtsimpulse sorgen.

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