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STADA: Starker Start, vorsichtige Prognose

Frank Phillipps

STADA ist mit einem guten Ergebnis in das laufende Geschäftsjahr gestartet. Vor allem in Osteuropa brummt das Geschäft. Für das Gesamtjahr bleibt der Generika-Spezialist verhalten optimistisch.

STADA ist gut ins Geschäftsjahr 2010 gestartet. Im ersten Quartal erzielten die Hessen einen Umsatz von knapp 396 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahresquartal bedeutet dies eine Steigerung um fünf Prozent. STADA blieb mit diesem Wert nur knapp unter der Prognose der Analysten von 394 Millionen Euro. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen übertraf STADA mit 75,8 Millionen Euro die Konsensschätzung von 72,2 Millionen Euro. Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn von 28,1 Millionen Euro - zwölf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Experten hatten hier ein Plus von 29,1 Millionen Euro vorhergesagt.

Prognose steht

"Trotz der anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen in einzelnen nationalen Märkten liegen die Ertragskennzahlen im ersten Quartal am oberen Ende unserer Erwartungen. Wir können deswegen von einem sehr guten Ergebnis im ersten Quartal sprechen", kommentierte Hartmut Retzlaff, Vorstandsvorsitzender von STADA. Zu verdanken ist das gute Ergebnis nicht zuletzt dem starken Geschäft in Europa, wo der Umsatz überproportional um elf Prozent zulegte. Hier tat sich vor allem Russland mit einem Umsatzplus von 17 Prozent hervor.

Vor dem Hintergrund der starken Zahlen bestätigte STADA seine Prognose für das Gesamtjahr. Die Hessen gehen nach wie vor davon aus, dass sie trotz der schwierigen Marktbedingungen ein Wachstum beim Umsatz und allen operativen Kennzahlen erreichen können.

Gewinne laufen lassen

Die Zahlen beinhalten keine Überraschungen und dürften vom Markt neutral aufgenommen werden. Es spricht daher wenig dagegen, dass die Aktie ihren zuletzt eingeschlagenen Aufwärtstrend fortsetzen kann. Wer der Empfehlung des AKTIONÄRS gefolgt ist, liegt mit dem Papier schon fast 170 Prozent im Plus und lässt die Gewinne weiter laufen. Zur Absicherung wird der Stoppkurs auf 24,75 Euro angehoben.

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