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STADA: Prognose bestätigt - Commerzbank-Turbo zieht an

Michael Schröder

DER AKTIONÄR hatte zuletzt Mitte Dezember erklärt, dass sich bei STADA der Newsflow wieder deutlich verbessert hat. Jetzt legte der Finanzvorstand nach und bestätigte seine optimistischen Planzahlen. Gleichzeitig stellte er eine Erhöhung der langfristigen Prognose in Aussicht. Die Aktie dürfte ihre Aufwärtsbewegung fortsetzen. Risikofreudige Anleger können weiter mit Hebel auf steigende Kurse spekulieren.

STADA hat im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht unter der Krise gelitten. Der Generikahersteller hat seine optimistische Prognose bekräftigt: "Wir spüren die Krise nicht im Umsatz", wird Finanzvorstand Helmut Kraft in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zitiert. "Wir haben trotz Euro-Schuldenkrise keine Packung weniger verkauft",  so Kraft weiter.  Das abgelaufene Jahr bezeichnete Kraft als "operativ insgesamt ein gutes Jahr". Trotz der Forderungsausfälle in Serbien zeigt er sich zuversichtlich, die kommunizierten Finanzziele für 2011 zu erreichen. Demnach würde das Wachstum des bereinigten EBITDA im hohen einstelligen Prozentbereich liegen. Doch damit nicht genug: "Wir prüfen, ob wir die langfristige Prognose anheben", legte Kraft nach.

Weiter mit Hebel long

DER AKTIONÄR hält an seinem Fazit fest. Wenn sich die wachsenden Umsätze im kommenden Jahr auch in steigenden Gewinnen niederschlagen, dürfte die Aktie des Generikaherstellers vor einem Comeback stehen. Mit einem 2012er-KGV von 7 - und der Chance auf die bereits verloren geglaubten Forderungen in Serbien - sind höhere Kurse gut möglich. Mit dem nachhaltigen Sprung über 21-Euro-Marke wurde ein massives Kaufsignal generiert. Das erste Ziel liegt dann bei 25 Euro. Neben der Aktie können risikobewusste Anleger auch mit dem STADA-Mini-Long (WKN CK5 4SX / Empf. Kurs: 4,50 Euro / akt. Kurs: 5,80 Euro) von der Commerzbank mit Hebel 3,6 auf dieses Szenario spekulieren. Rutscht die Aktie wider Erwarten zurück, sichert ein Stopp im Bereich um 17,50 Euro ab.

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