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Stada: Kurserholung dank Morgan Stanley

Dominik Schertel

Die Aktie von Stada befindet sich seit mehreren Wochen auf Talfahrt. Das jüngst vorgelegte Zahlenwerk für das erste Halbjahr 2010 verschärfte diese Bewegung. Heute kann sich der Titel spürbar erholen. Grund: Eine Aufstufung von Morgan Stanley.

Stada präsentierte vergangene Woche die Halbjahreszahlen für das laufende Geschäftsjahr  und verfehlte damit die Markerwartungen. In der Folge setzte die Aktie des Arzneimittelherstellers ihre Abwärtsbewegung fort. Nach acht verlustreichen Handelstagen in Folge notiert der Wert am Mittwoch deutlich im Plus. Grund hierfür ist eine Studie der Investmentbank Morgan Stanley. Analyst Simon Mather hat die Aktie von "Underweight" auf "Equalweight" hochgestuft.  Nach Ansicht des Experten seien die beiden Problembereiche von Stada, das Deutschlandgeschäft und mögliche Belastungen wegen diverser Gesundheitsreformen in europäischen Ländern, mehr als ausreichend eingepreist. Allerdings hat Mather sein Kursziel von 27,50 auf 26,00 Euro gesenkt. 

Entscheidende Marke

Seit Mai ist die Aktie von Stada in einer Abwärtsbewegung gefangen. Ende Juni und Anfang August scheiterten kurzfristige Erholungsbewegungen an der 200-Tage-Linie (aktuell: 26,87 Euro). Nach Zahlen hat sich die Abwärtsdynamik weiter verschärft, was zur Folge hatte, dass die Unterstützung bei 25 Euro unterschritten wurde. Am Mittwoch erholt sich der Titel nun von seinem 6-Monats-Tief bei 23,46 Euro. Entscheidend für den weiteren Kursverlauf ist nun die 25-Euro-Marke. Kann dieser Widerstand geknackt werden, ist zunächst mit einer Fortsetzung der noch jungen Aufwärtsbewegung bis zur 200-Tage-Linie und anschließend in den Bereich um 27,50 Euro zu rechnen. 

Abwarten

Die Aktie von Stada wurde in den vergangenen Wochen deutlich abgestraft. Anleger, die auf dem verbilligten Niveau über einen Einstieg nachdenken, sollten das charttechnische Kaufsignal, mit Überwinden der 25-Euro-Marke, abwarten.

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