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Solarworld startet US-Werbeoffensive mit fiesem Öl-Bösewicht

Alfred Maydorn

J.R Ewing alias Larry Hagman war der Bösewicht der Kult-Fernsehserie "Dallas" in den 80er-Jahren. Damals verdiente er sein Geld mit schmutzigen Ölgeschäften, jetzt preist er die Vorzüge von Solarworld Sonnenpanelen. Der deutsche Solarkonzern will mit Hilfe des US-Fernsehstars seine gute Stellung auf dem US-Markt weitere ausbauen.

In Kürze wird Öl-Bösewicht Larry Hagman im amerikanischen Fernsehen in die Fußstapfen von Lukas Podolski treten und dort für den deutschen Solarhersteller Solarworld werben. Ein cleverer Schachzug, denn Larry Hagman steht eigentlich für das schmutzige Ölgeschäft. Der mittlerweile 78jährige Star der weltberühmten US-Serie Dallas setzt nun im neuen Werbespot auf Solarenergie (Hier geht es zum Spot).

Die Nummer 1

Solarworld ist nach eigenen Angaben der größte Hersteller von Solamodulen in den USA und beschäftigt dort rund 1.000 Mitarbeiter. Viele Experten sind sich einig: In den kommenden Jahren wird Amerika zu einem der wichtigsten Märkte in der Solarbranche heranwachsen. Dieses Potenzial hat Solarworld früh erkannt und sich bestens darauf vorbereitet. Durch die neue Werbekampagne will der Bonner Solarkonzern nun sicherstellen, dass die Amerikaner auf Hagman hören und sich die richtigen Solarmodule auf ihre Dächer schrauben.

Öko-Aktie mit Erholungstendenzen

Solarworld-Chef Asbeck ist von dem vom Öl-Bösewicht zum Sonnenkönig mutierten US-Schauspieler begeistert: "Der ist ein echter Öko". Mit dem Kurs seiner Aktie wird er weniger zufrieden sein, denn der notiert trotz der jüngsten Erholung noch immer knapp 30 Prozent tiefer als zu Jahresbeginn. Die Aktie ist derzeit lediglich eine Halte-Position.

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