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Solarworld-Chef kämpft gegen Dumpingpreise - Aktie gegen Pennystock-Niveau

Florian Söllner

Die Solarworld-Aktie notiert nur noch minimal über der 1-Euro-Marke. Firmenchef Frank Asbeck gibt sich derweil weiter kämpferisch und will trotz Widerstände eine Anti-Dumping-Klage vorantreiben.

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Kann sich Solarworld als deutscher Hersteller langfristig gegen die aggressive Konkurrenz aus Asien behaupten? Die Zweifel der Anleger nehmen zu. Doch Firmenchef Frank Asbeck bleibt zuversichtlich. Solarworld verfüge in seiner Fertigungen im sächsischen Freiberg über den höchsten Automatisierungsgrad weltweit. Die Lohnkosten lägen bei gerade einmal zehn Prozent der Produktionskosten, so Asbeck in einem Interview mit GoingPublic. Man wolle aus einer Position der Stärke heraus die Auseinandersetzung mit den unfair handelnden chinesischen Herstellern führen.

Mehrheit hinter Solarworld

Auf die Frage wie er die Chancen sehe, 25 Prozent der europäischen Zell- und Modul-Produktion hinter sich zu bringen, um in Europa eine Anti-Dumping Klage einzureichen sagte Asbeck: "Wir haben zusammen mit über 20 europäischen Solarherstellern in der Initiative EU ProSun in Brüssel eine Anti-Dumping-Beschwerde eingereicht. Die Mehrheit der europäischen Solarindustrie steht hinter einer solchen Klage." Doch es gibt Ausreißer. Neben Bosch zeigt sich auch der Projektierer SAG Solarstrom, der seine Module vor allem aus China bezieht, irritiert. (siehe auch: "Solarworld schadet deutschen Solarfirmen")

Pennystock-Niveau droht

Charttechnisch wurde der Kursverfall zunächst gestoppt. Doch im Vergleich zur guten Performance anderer Solaraktien zeigt Solarworld derzeit relative Schwäche. Das Papier notiert weiterhin unter der 38-Tage-Linie. Eine Trendwende im Chart ist noch nicht erkennbar. DER AKTIONÄR bleibt daher bei seinem Rat, die Aktie von Solarworld zu meiden.

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