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Solar-Ausrüster Roth & Rau: "EBIT-Marge jenseits 10 Prozent möglich!"

Michael Schröder

Von wegen Nachfrageeinbruch im zweiten Halbjahr! Beim Solarausrüster Roth & Rau ist davon jedenfalls nichts zu spüren. "Wir haben per heute im dritten Quartal rund 50 Millionen neuer Aufträge bekommen und auch unsere Vertriebler sind mit Hochdruck wieder in Asien unterwegs, ich denke schon noch, dass das zweite Halbjahr an Dynamik zunehmen kann", so der Finanzvorstand von Roth & Rau, Carsten Bovenschen, im Interview mit dem Deutschen Anleger Fernsehen (DAF).

DER AKTIONÄR hatte bereits drüber berichtet: Die Roth & Rau AG scheint wieder auf dem Weg zurück zu alter Stärke. Der Konzernumsatz wuchs im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 64 Prozent auf 83,5 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr betrug der Umsatz insgesamt 118,8 Millionen Euro und lag damit leicht über dem Vorjahresniveau von 117,1 Millionen Euro. Der Auslandsanteil erhöhte sich von 84,8 Prozent auf 91,4 Prozent, wobei mit 78,9 Prozent der größte Anteil der Umsätze erneut auf Asien entfiel.

Starke Entwicklung
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT), das im ersten Quartal dieses Jahres noch negativ war, belief sich im zweiten Quartal auf 6,8 Millionen Euro. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 8,2 Prozent. Für das erste Halbjahr ergibt sich damit insgesamt ein EBIT von 6,1 Millionen Euro (2009: 12,0 Millionen Euro) und eine EBIT-Marge von 5,1 Prozent (2009: 10,3 Prozent). Das Konzernergebnis betrug knapp 5,0 Millionen Euro (2009: 9,6 Millionen Euro), woraus sich ein Ergebnis je Aktie von 0,33 Euro errechnet (2009: 0,69 Euro). Der operative Cash Flow verbesserte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich von -3,8 Millionen Euro auf 13,6 Millionen Euro. 

Vorstand im Gespräch
Finanzvorstand Carsten Bovenschen ist vom Comeback der Roth & Rau überzeugt: "Was die EBIT-Marge angeht, bin ich eigentlich relativ zuversichtlich, dass wir hier wieder in die Regionen jenseits der 10 Prozent vorstoßen werden." Was Bovenschen zu den Chinesen sagt, zur Liquidität von Roth & Rau und zur Entwicklung der Aktie, erfahren Sie im DAF-Interview mit Sebastian Schick.

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