Software AG bestätigt Jahresprognose
Die Software AG hat im ersten Quartal zwar die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn leicht verfehlt die Jahresprognose aber wurde bestätigt. Auf die Zahlen reagiert die Tech-Aktie positiv und notiert im Handelsverlauf deutlich im Plus. Auch die Analysten sind weiterhin von dem Papier überzeugt.
Im ersten Quartal sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal von 272,6 auf 254,6 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern verringerte sich von 60,2 auf 54,8 Millionen Euro, der Überschuss von 40 auf 35,9 Millionen Euro. Grund für die Rückgänge ist die Nachfrageflaute und Schwierigkeiten auf dem US-Markt.
Jahresprognose bekräftigt
Für das Gesamtjahr zeigte sich Management aber zuversichtlich. „Wir haben erheblich in die Bereiche Forschung & Entwicklung, Vertrieb und Marketing investiert, um damit die Grundlage für ein beschleunigtes Wachstum unseres BPE-Geschäftsbereichs im zweiten Halbjahr zu legen“, sagte Finanzvorstand Arnd Zinnhardt. Die Software AG bestätigte die im Januar kommunizierte Prognose. Demnach erwartet das Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr eine EBIT Marge von 23 bis 24,5 Prozent. Der Umsatz in der Sparte Integrationssoftware soll um 5 bis 15 Prozent zulegen.
Bodenbildung abwarten
Auch die Analysten sind von einer positiven Entwicklung der Aktie überzeugt. Die DZ Bank bestätigte nach den Zahlen das „Buy“-Rating. Den fairen Wert für die Software AG sehen die Experten bei 31,50 Euro. Aufgrund der postiven Kursreaktion auf die Zahlen hat die Unterstützung im Bereich von 25 Euro gehalten. Aus charttechnischer Sicht bleibt die Aktie der Software AG aber angeschlagen. Vor einem Kauf sollten Anleger daher eine Bodenbildung abwarten. Bereits investierte Anleger sollten weiterhin den Stopp bei 21,50 Euro beachten.

Leserkommentare
Die Kommentarfunktion wird moderiert. Die Moderation liegt alleine bei der Börsenmedien AG. Kritische Diskussionen sind erwünscht, persönliche Beleidigungen hingegen werden entfernt.
Disqus ist ein Online-Dienst und wird von der Big Head Labs, Inc. aus San Francisco in den USA zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden sind in den Börsenmedien-Datenschutzbestimmungen zu finden.
Aktien-Reports
Weitere Artikel zum Thema
Das dürfte den Anlegern gar nicht gefallen: Die Software AG hat schwache Zahlen für das erste Quartal gemeldet. Seit Jahresbeginn liegt die Aktie bereits 17 Prozent im Minus. Das Aktienrückkaufprogramm hat das Ziel bisher verfehlt, den Kurs zu stürzen. JP Morgan würde jetzt nicht kaufen. ...mehr |
Nach den enttäuschenden Zahlen von Oracle und SAP hat auch die Software AG im ersten Quartal des Jahres die Markterwartungen nicht erfüllen können. Der Jahresausblick bleibt aber bestehen. Zudem gibt das Softwareunternehmen eine Übernahme bekannt....mehr |
Die Prior Börse lobt Ralph Dommermuth und freut sich daran, an seiner United Internet mitverdienen zu können. Die Actien-Börse findet die Aktie von Wacker Chemie weiter kaufenswert. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots....mehr |
Die Software AG hat im vergangenen Jahr aufgrund eines Strategiewechsels Einbußen bei Umsatz und Gewinn hinnehmen müssen. Der Kurs ist daraufhin massiv eingebrochen. Ein Aktienrückkaufprogramm soll den Aktienkurs nun stützen. ...mehr |
Deutschlands zweitgrößter Softwareanbieter reagiert auf den massiven Kurssturz von Ende Januar. Der Vorstand hat kurzfristig beschlossen, eigene Aktien im Wert von bis zu 180 Millionen Euro zurückzukaufen. Das derzeitige Kursniveau sei unerwartet niedrig....mehr |























