SMT Scharf: Gute Zahlen
Mit einem Umsatzplus von 60 Prozent können die Zahlen des Bergwerkausrüsters SMT Scharf durchaus überzeugen. Im ersten Halbjahr hat der Konzern 49,6 Millionen Euro umgesetzt. Das EBIT kletterte um 39 Prozent auf 7,2 Millionen Euro. Allerdings ist der Auftragsbestand rückläufig.
Zum Ende des ersten Halbjahres hatte SMT Scharf Aufträge im Wert von 34,7 Millionen Euro in den Büchern stehen. Das sind 17 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Das lag vor allem daran, dass der Auftragseingang mit 33,4 Millionen Euro um 34 Prozent hinter dem - zugegebenermaßen sehr starken - Vorjahreszeitraum zurück geblieben ist.
Zufriedener Vorstand
Mit den Zahlen für das abgelaufene erste Halbjahr zeigte sich der Vorstandsvorsitzende Christian Dreyer dennoch zufrieden. „In einem schwächeren weltwirtschaftlichen Umfeld konnten wir Umsatz und Ertrag erneut steigern. Daran wollen wir im zweiten Halbjahr 2012 anknüpfen. Obwohl wir für 2013 eine leichte Abkühlung der Bergbaukonjunktur voraussehen, gehen wir auch für die Jahre danach von einem fortgesetzten robusten mittelfristigen Wachstum aus", sagte Dreyer, der seit 1. Mai an der Spitze von SMT Scharf steht.

DER AKTIONÄR hat bereits mehrfach auf den aussichtsreichen Nebenwert hingewiesen. Das Unternehmen ist in seiner Nische hervorragend positioniert und dürfte auch in den kommenden Jahren vom Bergbau-Boom profitieren. Die Minenkonzerne müssen immer größere Anstrengungen unternehmen, um an die begehrten Rohstoffe zu kommen. Dabei kommen häufig die entgleisungssicheren Bahnen von SMT Scharf zum Einsatz. DER AKTIONÄR hält an seiner positiven Einschätzung zu dem Wert fest.
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