Michael Schröder
DER AKTIONÄR hat bereits mehrfach daraufhingewiesen, dass Smartrac durch viel Wachstumsfantasie überzeugt. Nachdem der Gewinn zuvor fünf Quartale in Folge rückläufig war, ist der Gesellschaft im dritten Quartal 2009 die Trendwende gelungen. Der Newsflow dürfte in den kommenden Wochen positiv bleiben. Der jüngste Kursrücksetzer bietet eine interessante Kaufgelegenheit.
Die Aktie des RFID (Radio Frequency Identification) -Spezialisten Smartrac stand in den vergangenen beiden Handelstagen unter Druck. Nachdem mehrere Ausbruchsversuche über den Widerstand bei 17,50 Euro gescheitert sind, fiel der Wert unter den Aufwärtstrend zurück. Im Tief rutschte der Kurs am Freitag auf 15,24 Euro. Zu Wochenbeginn können sich die Papiere wieder stabilisieren.
Hohe Nachfrage
Kein Wunder: Die Nachfrage nach Produkten des Weltmarktführers für RFID-Komponenten für Reisepässe mit integriertem kontaktlosem Chip (ePassports), für kontaktlose Kreditkarten (ePayment) sowie für RFID-Transponder für Anwendungen im öffentlichen Verkehrswesen, Bibliotheken oder auch für Windschutzscheiben oder Mautsticker ist unverändert groß.
Positiver Newsflow
Zuletzt brachte Smartrac neue TI Tag-it(TM) HF-I Plus PRELAM(R) auf den Markt. Was sich kompliziert anhört, umschreibt nichts anderes als Standard-Plastikkarten, die für Zutrittskontrollsysteme in Hotels und im Gaststättengewerbe genutzt werden. Zuvor meldete die Gesellschaft bereits einen Produktionsmeilenstein für eine zertifizierte US-Hochsicherheitsproduktionsstätte. Der Newsflow dürfte in den kommenden Wochen positiv bleiben.
Trendwende gelungen
Nachdem der Gewinn zuvor fünf Quartale in Folge rückläufig war, ist der Gesellschaft im dritten Quartal 2009 die Trendwende gelungen. DER AKTIONÄR ist zuversichtlich, dass Smartrac von diesem Trend überproportional profitiert und die Gewinne künftig wieder kontinuierlich steigern kann. Der Vorstand wird Anfang März über die Geschäftentwicklung berichten.

Zurück in den Aufwärtstrend
Bei einer Marktkapitalisierung von 237 Millionen Euro, einem erwarteten Umsatz von 150 Millionen Euro und einem 2010er-KGV von 18 ist im Kurs zwar bereits einiges an Wachstumsfantasie eingepreist. Dennoch besitzt der Online-Musterdepotwert deutliches Potenzial. Die Aktie sollte in den kommenden Tagen ihren Aufwärtstrend wieder aufnehmen und Richtung 20 Euro steigen. Der jüngste Kursrücksetzer bietet daher eine interessante Kaufgelegenheit. Fällt die Aktie wider Erwarten weiter zurück, droht ein Rücksetzer bis in den Bereich um 14,50 Euro.