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Sky Deutschland: Williams verkauft Teil seiner Aktien

Leon Müller

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Kurz vor seinem Ausstieg hat der einstige Hoffnungsträger der Sky Deutschland AG zwei Drittel seiner Aktien auf den Markt geworfen, dabei 1,675 Millionen Euro kassiert. Mark Williams hat sich damit für einen klaren Schnitt entschieden, hält allerdings nach wie vor 450.000 Anteilsscheine. Ende März scheidet der aus dem Unternehmen.

Er hat die Gunst der Stunde genutzt, den jüngsten Kursanstieg der Sky-Aktie zum Ausstieg genutzt. Mark Williams hat am 12. März 800.000 Aktien der Sky Deutschland AG zu einem Stückpreis von 2,0935 Euro über XETRA verkauft. In Summe strich der einstige Hoffnungsträger der Sky Deutschland AG stolze 1,675 Millionen Euro ein. Gewinn hat Williams mit dem nun erfolgten Verkauf allerdings keinen gemacht. Der Kaufpreis lag im Durchschnitt oberhalb des jetzigen Verkaufspreises. Immerhin: Williams hat einen Teil seines Aktienpaketes behalten. 450.000 Anteilsscheine des MDAX-Unternehmens befinden sich nach wie vor in seinem Besitz. Der nun erfolgte Verkauf geht einher mit dem nahenden Ende der Amtszeit als Vorstandschef des Münchener Pay-TV-Senders. Williams wird das Unternehmen Ende März verlassen, den Weg frei machen für BSkyB-Mann Brian Sullivan. Sollten sich Anleger nun ein Beispiel an Williams nehmen?

Charttechnik mahnt zur Vorsicht

Ein Blick auf den Chart mahnt derzeit zur Vorsicht. Nach dem heftigen Anstieg der vergangenen Wochen ist die Aktie in eine Seitwärtsbewegung übergegangen, kommt kaum noch vom Fleck. Rutscht sie wieder unter die erst überwundene eingezeichnete Abwärtstrendmarke, droht ein schneller Kurssturz. Dabei könnte sogar die Unterstützung im Bereich der bisherigen Tiefs gerissen werden.

Kurshalbierung das Minimum

DER AKTIONÄR rät von einem Investment auf der Long-Seite bei Sky Deutschland ab. Selbst im Falle einer Kurshalbierung wäre das Unternehmen viermal so hoch bewertet wie Ende 2008. Finger weg!

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